Am Ende jedes Schuljahres, Lehrjahres oder auch Semesters, werden bei vielen Schülern, Azubis und Studenten Diskussionen mit Eltern und Lehrern geführt, ob das Lernen in den Ferien oder im Urlaub denn sinnvoll sei. Man stelle sich doch einmal vor, dass man als arbeitender Mensch ein halbes Jahr durchschuftet und sich dann auf den verdienten Malediven-Urlaub freut. Am letzten Arbeitstag sagt dann der Chef: „Bitte nimm doch Dein Laptop mit, damit Du an den Konferenzen teilnehmen kannst und immer erreichbar bist!“

Fänden wir das toll? Wohl eher nicht. Durch den ganzen Schulstress und Lerndruck haben zumindest die Schüler am Ende eines Schuljahres (verständlicherweise) derart die Nase voll vom Lernen, dass zusätzliche Nachhilfestunden in den Ferien meist absolut kontraproduktiv wären. Auch Azubis, die in manchen Ausbildungsbetrieben wirklich eine sehr anstrengende Zeit verbringen, haben sich ihren Urlaub in den meisten Fällen absolut verdient.

Urlaub und Ferien sollten doch eigentlich Synonym für eine zwanglose, unbeschwerte Zeit sein. Die Erinnerung an Arbeit, Schul- oder Studienstress sollte da in weite Ferne rücken, nur so können die Schüler und Studenten erholt und ohne Reststress ins nächste Jahr gehen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wenn man sich auf wichtige Prüfungen oder Abschlüsse vorbereiten muss.

Dennoch ergeht der Appell von Hauptsache Bildung: Lasst den Schülern ihre Ferien!

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