Warum ist die Datenkriminalität angestiegen?

In der heutigen Zeit ist nahezu jeder Wirtschaftsbereich auf Wachstum ausgerichtet. In manchen Bereichen ist der Faktor Wachstum jedoch primär nicht für alle wünschenswert. Zum Beispiel im Sektor IT-Sicherheit und dem dieser Entwicklung zu Grunde liegenden Anstieg der Cyberkriminalität. Die Datenkriminalität ist in letzter Zeit immens angestiegen und das obwohl in den letzten Jahren immer mehr Hacker von den Behörden enttarnt wurden. Deshalb hat sich wahrscheinlich auch die Zielgruppe der Cyberkriminellen geändert.

Im Visier der Hacker sind nicht mehr Banken und Großkonzerne sondern:

  1. Die Daten von Privatpersonen (z.B. über Soziale Netzwerke)
  2. Der Einzelhandel
  3. Das Gastgewerbe

Diese Entwicklung liegt zum einen daran, dass persönliche Daten immer sorgloser ins Netz gestellt werden. Zum anderen finden sich gerade in Betrieben des Einzelhandels und Gastgewerbes für die Kriminellen äußerst nützliche Kundendaten, die nahezu alles enthalten was man für Datenmanipulation und Identitätsfälschungen benötigt. Das gerade diese Gewerbe ins Visier der Datenjäger geraten sind, liegt aber auch daran, dass kaum ein Unternehmen über wirksame Schutzvorrichtungen gegen einen Cyberangriff verfügt.Lesen Sie dazu auch den Artikel „Das Geschäft mit dem Datenklau“ auf WELT ONLINE.

Wie können sich die Unternehmen gegen Datenkriminalität schützen?

Um sich gegen diese Art von Verbrechen zu schützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können gefährdete Firmen ein Unternehmen wie secunet damit beauftragen, die Computersysteme so abzusichern, dass sie Hackerangriffe mit dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik abwehren. Das ist wohl auch die Methode, welche gerade von kleinen und mittelständischen Betrieben am häufigsten gewählt wird.

Eine andere Möglichkeit ist jedoch, einem Mitarbeiter eine Fortbildung im Fachbereich IT-Sicherheit zu finanzieren. Das muss nicht unbedingt mit Arbeitsausfall und langwierigen Schulungen verbunden sein. Die moderne Bildungsmethode des Fernstudiums ist gerade in diesem Sektor eine hervorragende Möglichkeit der Weiterbildung. Die International School of IT Security AG hat sich beispielsweise auf Fernkurse im Bereich IT-Sicherheit spezialisiert und ermöglicht so die Ausbildung von Fachkräften aus den eigenen Reihen der Unternehmen.

Fazit

Betriebe des Einzelhandels und Gastgewerbes können sich also wirksam gegen Hackerattacken schützen, indem Sie ein Unternehmen für IT-Sicherheit beauftragen oder in ein Fernstudium IT-Sicherheit für Mitarbeiter aus den eigenen Reihen investieren.

Was können jedoch Privatpersonen gegen Cyberkriminalität unternehmen? Hier sollte einfach jeder Nutzer sein eigenes Kommunikationsverhalten unter die Lupe nehmen. Man kann durchaus in sozialen Netzwerken aktiv sein, ohne sämtliche Daten von sich preiszugeben. Auch E Mails die einigermaßen persönlich erscheinen, sollten nur in Ausnahmefällen geöffnet werden wenn der Absender unbekannt ist. Lieber eine E Mail mehr in den Papierkorb werfen, als mit dem Öffnen den Grundstein für Spyware im Rechner zu legen – wenn die Mail wirklich wichtig und persönlich war, dann wird sie auch wiederholt geschrieben.

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