In Zeiten von Fachkräftemangel sind die meisten Unternehmen sehr bemüht ihre Mitarbeiter durch besondere Maßnahmen fester an sich zu binden. Mehr als 54 Prozent der deutschen Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern deshalb eine hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit an.

Dagegen scheint der demographische Wandel als eine der Ursache vom Fachkräftemangel bei den meisten Unternehmen noch nicht angekommen zu sein – wie sonst ließe sich die niedrige Anzahl (12,6 %) an Arbeitgebern erklären, die spezielle Programme für ihre älteren Mitarbeiter anbieten. Dabei wird insbesondere diese Arbeitnehmergeneration immer wichtiger, um dem Arbeitskräftemangel, der sich in den nächsten Jahren aufgrund der demographischen Veränderung ergeben wird, entgegen zu wirken.

Wiederrum sehr positiv zu bewerten, ist die hohe Bereitschaft der Arbeitgeber ( 54,8 %), ihre Arbeitnehmer durch regelmäßige Angebote von Fort- und Weiterbildungen an das eigene Unternehmen zu binden.

Mittel zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehören dagegen leider mit 20 Prozent zu einem relativ seltenen Angebot der Unternehmen, um ihre Mitarbeiter nicht an die Konkurrenz zu verlieren. Dabei wird gerade dieses Angebot für weibliche Fachkräfte ein immer wichtiger Faktor bei der Arbeitsplatzwahl.

Während die zeitlich Flexibilität und regelmäßige Weiterbildung offensichtlich von den meisten Unternehmen als besondere Maßnahmen für ihre Mitarbeiter und deren möglichst langfristigen Verbleib in der Firma praktiziert werden, gibt es gerade im Bereich der Förderung von bestimmten Arbeitnehmergruppen wie Frauen und Ältere immer noch einen großen Ausbaubedarf der Angebote.

 

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