Gestresste Arbeitskraft im BüroIm Berufsleben sind die Stressgefahren besonders groß. Der Begriff Burnout hat sich mittlerweile in der Arbeitswelt fest etabliert. Nach Angaben der deutschen Krankenkassen nahmen die Symptome für Burnout zwischen 2004 und 2010 um das Zehnfache zu.

Aber was stresst die Erwerbstätigen in Deutschland eigentlich wirklich an ihrem Job? In einer von der Techniker Krankenkasse im Oktober diesen Jahres durchgeführten Umfrage gaben 52 Prozent der Teilnehmer Termindruck und Hetze als Hauptursache an. Vor allem der Zwang in kurzer Zeit ein zu hohes Arbeitspensum erledigen zu müssen, führt bei vielen Mitarbeitern zu besonders hohem Stress.

Die Überflutung mit Informationen und die ständige Erreichbarkeit empfinden 32 Prozent der deutschen Arbeitnehmer als belastend und geben dies als zweithäufigste Ursache für beruflichen Stress an. Gerade die mobilen Hilfsgeräte wie Smartphone, Blackberry oder Tablet-PCs können nicht nur den Arbeitsalltag vereinfachen, sondern führen im Gegenzug zur ständigen Abrufbereitschaft und lassen die Grenzen zwischen Arbeitswelt und Freizeit verwischen.

Auch ungenaue Vorgaben, bzw. nicht klar formulierte Anweisungen und Aufgaben durch Arbeitgeber und Vorgesetzte empfinden 30 Prozent angestellte Erwerbstätigen als hinderlich. Nicht selten können Zielsetzung und -struktur aufgrund von schwammigen Arbeitsaufträgen nicht effizient und effektiv umgesetzt werden, was zu einer Verunsicherung und Frustration beim Arbeitnehmer führt.

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