In unserem zweiten Fachinterview zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Familie” steht uns heute Erhard Lahni, Bundesvorsitzender der Familien-Partei Deutschlands, zur Verfügung. Die Familien-Partei Deutschlands hat das Ziel, allen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland eine selbstbestimmte und friedliche Zukunft zu sichern. Dabei setzt sie sich insbesondere für die wirtschaftliche Gleichstellung der Familien mit Kinderlosen und einer Gleichstellung der Familienarbeit mit der Erwerbstätigkeit im Berufsleben ein und beschäftigt sich darüber hinaus mit allen weiteren politischen Fragen im Hinblick auf die Familie.

1. Frage: Nicht zuletzt durch die Debatte über die Frauenquote in Führungspositionen und Vorständen ist das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie in aller Munde. Immer wieder werden von der Politik neue Regelungen und Gesetzesentwürfe auf den Weg gebracht. Trotzdem beklagen sich viele Eltern, dass der Versuch, Kind und Karriere auf einen Nenner zu bringen in der Praxis scheitert. Wo steht Deutschland also wirklich auf dem Weg in eine moderne Gesellschaft, in der es doch eigentlich für jeden möglich sein sollte, Familie und Beruf zu vereinbaren?

Lahni: Es ist in Deutschland scheinbar viel schwieriger als in anderen Ländern Familie und Beruf zu vereinbaren. Das kommt wahrscheinlich daher, dass in Deutschland die Bestrebungen existieren ein optimales Konzept zu entwickeln, das dann für alle passen muss und an das sich alle halten sollten. Die Oberhoheit über das beste Konzept möchte jede politische Gruppierung für sich verbuchen. Auf der anderen Seite sorgt jede politische Gruppierung dafür, dass die Konzepte von anderen nicht zum Tragen kommen. Kompromisse gibt es zu diesem Thema selten. Fairness noch seltener.

Durch meine Gespräche mit Frauen konnte ich oft folgenden Meinungstenor entnehmen:

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen reduzieren sich auf die Formel: Du bist keine anständige Frau, wenn du das nicht hinkriegst Einkünfte und Familie zu vereinbaren. Du wolltest Kinder, sieh zu wie du damit klar kommst. Dabei ist dann das deutsche Märchen von den üppigen Arbeitsplätzen eine schlichte Lüge. Es gibt vielleicht genügend Arbeit wenn man ein Entgelt anstrebt, dass nicht einmal den Krippenplatz bezahlt aber sonst ist die Arbeit immer noch spärlich vorhanden. Es gibt bei jedem Arbeitnehmer die Forderung flexibel zu sein – doch es gibt keine flexiblen Kinderkrippen. So kommt es, dass die meisten Mütter immer noch Hausfrauen sind. Die Väter werden von diesen Frauen oft als viel zu geringe Hilfe in der Kindererziehung wahrgenommen. Dabei muss man allerdings auch den Vätern gerecht werden, da diese nun mal nach einem harten Arbeitstag nicht unbedingt noch die Kraft haben neben den Schilderungen der gefrusteten Mutter, auch noch der Kindererziehung gerecht zu werden. Aus Sicht der Familien-Partei ist eine Politik, die viele Arbeitsplätze schafft, eine wesentliche Voraussetzung für die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie.

Lahni2. Frage: Neben der Notwendigkeit, mehr Betreuungsangeboten zu schaffen, gilt es auch die veralteten Rollenbilder, die in unserer Gesellschaft immer noch vorherrschen zu ändern. Das Bild der berufstätigen Mutter muss eine höhere Selbstverständlichkeit erlangen. In Ländern wie Frankreich sind eine flexible Kinderbetreuung und Serviceleistungen vom Staat selbstverständlich. Offenbar auch deshalb, weil Familie und Kinder einen höheren Status haben und Kinder als wichtiger Glücks- und Zukunftsfaktor angesehen werden. Wie kann das deutsche Bewusstsein diesbezüglich verändert werden?

Lahni: In Deutschland sind die tradierten Komplexe der Mütter immer noch vorhanden. Z.B. obwohl Väter immer seltener, oder fast gar kein Problem damit haben, wenn die Mutter ihrer Kinder arbeitet, fühlen sich Mütter immer noch als Rabenmütter. Schuld an solchen Komplexen sind auch die überzogenen Erwartungshaltungen unserer Gesellschaft gegenüber Kindern. Wir sind ein Land in dem ausgerechnet Leute, die keine Kinder haben, sich anmaßen am besten zu wissen wie Kindererziehung geht, was man von den Eltern erwarten kann und wie Kinder sind und funktionieren. Solche Leute sehen Kinder einfach als kleine vernünftige Erwachsene, die leider noch zu klein sind, um alleine gelassen werden zu können. Dass jedoch ein Kind nicht in vereinfachte Denkschemata passt hat sich hierzulande noch nicht rumgesprochen. Anstatt Eltern zu fördern, will man in Deutschland die Bevormundung der Eltern verstärken. Das wird nicht den gewünschten Erfolg bringen, jedoch viel Leid bei Eltern und Kindern.

Die deutsche Politik ist zudem viel zu stolz, um von anderen zu lernen. Diesbezüglich kann man regelrecht von Scheuklappen sprechen. So lange die Regierung und die deutschen Medien die Kindererziehung durch die Eltern als minderwertig und irrelevant empfinden, wird auch die Gesellschaft Erziehungsleistung in den Familien als minderwertig empfinden. Dementsprechend werden auch die jungen Leute sich gut überlegen, ob sie so einer minderwertigen gesellschaftlichen Gruppierung angehören wollen. Egal wie reichlich und gut die Fremdbetreuung ist, wenn die Elternschaft nicht geehrt wird, wird die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie nicht gelingen. Die Familien-Partei Deutschlands fordert deswegen, dass die Akzente bei der Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie bei der Förderung der Familien ansetzen soll und nicht mit den Forderungen ein ebbt.

3.Frage: Warum wird das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht stärker als ‚Väterthema‘ betrachtet? Immerhin zeigt eine Befragung der Hessenstiftung auf, dass viele Väter mit ihrer (Un)Vereinbarkeitslösung zwischen Beruf und Familie unzufrieden sind. Trotzdem nimmt gerade einmal jeder vierte Vater Elternzeit. Warum fürchten so viele Väter negative Konsequenzen in ihrem Berufsalltag?

Vielleicht sollte man dazu ein paar Studien machen. Es geht vor allem darum, was Väter in der deutschen Gesellschaft zu erwarten haben. Versuchen wir mal ein paar Details zu benennen: Sind Väter unverheiratet, so haben sie nicht einmal einen Anspruch auf das Sorgerecht. Verliert so ein Vater dann seinen Arbeitsplatz, so verliert er damit auch noch ziemlich schnell seine Freundin und seine Kinder. So zumindest kann ich mir die unterbewussten Ängste der Väter vorstellen. Diese Ängste sind begründet im Selbstverständnis und in der Tradition unserer Gesellschaft. Wenn es um Kinder geht, so gibt es in Deutschland eine eindeutige Diskriminierung der Väter. Ein Beispiel dafür ist der niedrige Anteil bei denen im Trennungsfall der Eltern die Kinder den Vätern zugesprochen werden. Vielleicht müsste hier eine Väterquote eingeführt werden. Doch Väter werden inzwischen als Erzeuger abgestempelt – das sagt alles.

Es ist immer noch das alte Schema: Kind gehört zur Mutter zumal in den ersten Lebensjahren die naturgegebene Mutter-Kind-Bindung viel größer ist als die Vater-Kind-Bindung. Väter haben praktisch keine Chance das jemals einzuholen. Selbst bei Vätern, die Elternerziehungszeit beansprucht haben, kann man feststellen, dass die Kleinkinder ganz schnell eine größere Vorliebe für ihre Mutter aufbauen. Kinder gehorchen diesbezüglich scheinbar nicht den Regeln der politischen Correctness. Scheinbar prägen die neun Monate Schwangerschaft nachhaltiger eine Beziehung als gleichwertige Kinderbetreuung. Zudem kommt, dass der weibliche Körper anschmiegsamer ist und keine kratzigen Bartstoppeln hat. Weiterhin kann man bemerken, dass Väter gegenüber dem sehr stark bindenden körperlichen Kontakt zu Kindern mit Komplexen versehen sind.

Fazit, wenn man ein Väterthema daraus machen will, so muss man eine risikobehaftete politische, gesellschaftliche und berufliche Väterförderung und eine Aufwertung der Vaterschaft vornehmen. Doch Risiken bergen auch Chancen. Die Familien-Partei Deutschlands fordert die Chancen einer guten Familienpolitik wahrzunehmen. Unser Parteiprogramm gibt viele gute Hinweise, wie so eine Politik aussehen kann.

Familie4. Frage: Mittlerweile gibt es immer mehr Unternehmen, die bewusst in die Kinderbetreuung investieren und die davon überzeugt sind, dass eine familienfreundliche Personalpolitik Vorteile bringt. Trotzdem tun sich insbesondere viele klein- und mittelständische Unternehmen schwer familienfreundliche Leistungen anzubieten. Unterschätzen diese Unternehmen nicht die Wirkkraft von besonderen Leistungen, um sich von der Konkurrenz positiv abzuheben?

Lahni: Ich bin überzeugt, dass die Unternehmen und vor allem die Klein- und Mittständischen Unternehmen sehr ökonomisch in dieser Sache vorgehen. Wenn solche Unternehmen familienfreundliche Leistungen nicht anbieten, so stellt das mit großer Wahrscheinlichkeit einen eindeutigen Wettbewerbsnachteil dar. Wer möchte, dass Unternehmen sich Familienfreundlich verhalten, der muss dafür die Rahmenbedingungen schaffen. Zwang ist diesbezüglich nicht hilfreich. Er führt dazu, dass diese Firmen im globalen Wettbewerb diesen offensichtlichen Nachteil damit kompensieren, indem das Lohn- und Gehaltsniveau gesenkt wird. Das führt jedoch dazu, dass die allgemeine Kaufkraft der abhängig Beschäftigten hierzulande stagniert, die Exportabhängigkeit steigt und was noch viel schlimmer ist, dass die Eltern noch stärker belastet werden. Das letztere erklärt sich damit, dass durch die deutsche Lohnpolitik die Eltern nun mit zwei Gehältern (Löhnen) ein gemeinsames Realeinkommen haben, das nicht höher ist, als früher bei einem Gehalt (Lohn). Eine solche Familienpolitik ist für Eltern katastrophal, da der Stundensatz der Eltern somit halbiert wird. Die Antwort der jungen Leute die im Alter sind um an Elternschaft zu denken, ist eindeutiger Verzicht auf Kinder. Elternschaft ist in Deutschland das höchste Armutsrisiko. Solange das sich nicht verändert, werden die jungen Leute keinen Mut haben Kinder in die Welt zu setzen. Unsere Geburtenziffern zeigen das eindeutig. Die Ein-Kind-Politik in China (brutalster Zwang) war bei weitem nicht so erfolgreich wie die Deutsche Familienpolitik (Geburtenziffer in China war nie unter 1,7, die chinesische Bevölkerung befindet sich immer noch im Wachstum; versus Geburtenziffer in Deutschland 1,35, trotz massiver Zuwanderung bis spät in die 90ger Jahre hinein und steigender Lebenserwartung schrumpft die deutsche Gesellschaft um ca. 200.000 Menschen jährlich – die Größe einer Stadt wie Ingolstadt, Kassel, Chemnitz, Flensburg und Umgebung etc. jährlich)

Zurück zu den Unternehmen! Kleine Unternehmen können z.B. Betriebskindergärten nicht bezahlen, da ihre Mitarbeiterzahl zu niedrig ist um so ein Vorhaben rentabel zu finanzieren. Weiterhin ist das Arbeitsangebot am Arbeitsmarkt so hoch, dass diese Unternehmen sich ihre Mitarbeiter aus einem großen Pool von Bewerbern aussuchen können. Warum sollten sie sich dann in Unkosten stürzen? Die Familien-Partei Deutschlands fordert deswegen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass es sich für alle Firmen lohnt familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.

5. Frage: Wo liegen die ökonomischen Vorteile einer familienbewussten Personalpolitik und was haben die Unternehmen davon, gezielt Eltern einzustellen? Wie können Anreize geschaffen werden?

Lahni: Eltern sind ganz normale Arbeitnehmer. Allein schon der Versuch Eltern anders behandeln zu wollen zeigt doch, dass die Politik versagt hat. Wenn unsere Familienpolitik Gesetze erlässt, die dazu führen, dass Eltern nicht mehr in der Lage sind einem normalen Beruf nachzugehen, dann werden keine Klimmzüge bei den Firmen diesen Nachteil ausgleichen können. Damit hat die deutsche Politik aus Eltern diskriminierte Behinderte gemacht und weigert sich Eltern in den Antidiskriminierungsparagraphen aufzunehmen. Die Familien-Partei Deutschlands fordert die Aufnahme der Eltern in den Antidiskriminierungsparagraphen.

Firmen benötigen Eltern und vor allem deren Kinder als zukünftige Kunden. Solche Planungszeiträume gibt es jedoch bei den Firmen nicht. Keine Firma dieser Welt kann auf 20 Jahre hinaus planen und keine Firma dieser Welt wird, angesichts der steigenden Weltbevölkerung, zu Liebe eines deutschen Standorts so etwas tun. Schrumpft Deutschland, so sind die Kunden halt im Ausland. – Schade Deutschland, alles ist vorbei!

Familien-Partei

6. Frage:  Sehen Sie künftig auch völlig neue Ansätze, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern? Gibt es vielleicht auch neue Wege in der Politik, um Fördermaßnahmen in Zukunft schneller und direkter zu entwickeln und familienfreundlichere Strukturen aufzubauen?

Lahni: Es gibt immer eine Möglichkeit. Es gibt bloß nicht immer eine Möglichkeit die mit den vorherrschenden Paradigmen zu vereinbaren ist. Für Deutschland ist es sogar sehr einfach. Es lässt sich in die Formel gießen: Schafft die Benachteiligung und Bevormundung der Eltern ab. Der Rest ergibt sich von selbst. Ein kleines Beispiel einer Kombination von Benachteiligung und Bevormundung wie diese typisch für Deutschland ist: Wenn eine Familie fünf Kinder hat, benötigt man schon einen Wohnraum der nicht zu bezahlen ist. Wenn jedoch fünf Elternpaare sich zusammentun wollen, um eine kleine Gruppe zu bilden, so dass jede Elternpartei einen Tag in der Woche die Kinderbetreuung aller Kinder übernimmt, so bedarf man schon eine Einrichtung die in einem speziell ausgewiesenen Gebiet sein muss (erster Kostentreiber) danach muss gesorgt werden, dass jedes dieser Kinder einen ungestörten Nachmittagsschlafplatz hat (ein weiterer Kostentreiber) zudem muss jedes dieser Kinder genügend Spielraum haben (Kostentreiber), jeder der Räume muss einen eigenen Fluchtausgang haben (immenser Kostenfaktor) und das große Erwachen kommt damit, dass Elternparteien so viele Kinder gar nicht, ohne eine permanente Fachkraft zur Seite, betreuen dürfen. Neben den immensen Kosten, dürften behördliche Genehmigungsverfahren so lange dauern, dass die Kinder diese Betreuung nicht mehr benötigen. Man findet natürlich für jede dieser Vorschriften ein sehr plausibles Argument und den Deutschen sind ihre rationalen Gedanken heiliger als den Indern ihre Kühe.

Will man bei Firmen ansetzen, um Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie zu erleichtern, so müssten z.B. Initiativen für eine Kinderbetreuung in der Nähe der Firmen mit Firmenbeteiligung subventioniert werden; etwa so wie die Solarenergie heute subventioniert wird. Diese Subvention wäre genauso zukunftsfördernd. Die festen Betreuungszeiten und Ferienzeiten sind allerdings nicht kompatibel mit der Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie. Ebenso wird kaum jemand von den Eltern bereit sein, arbeiten zu gehen, um dann die Einkünfte nach dieser Arbeit einer Betreuung zu überlassen. Deswegen fordern wir von der Familien-Partei zu Recht ein Erziehungsgehalt. Es soll zeigen, dass Selbstbetreuung gleichwertig ist mit Fremdbetreuung. Die Meinung, dass alle Eltern arbeiten müssen ist für uns ein Irrweg. Würden Eltern für die Kinderbetreuung bezahlt werden, so würden die Arbeitslosenziffern sehr schnell sinken und die Firmen würden sehr schnell für Eltern attraktive Angebote bereithalten um diese dazu zu bewegen nicht in der Familie sondern in ihrer Firma Karriere zu machen. Das Argument, dass so ein Vorhaben nicht bezahlt werden kann, ist eine glatte Lüge. Im Gegenteil, wir können uns die Diskriminierung und moderne Versklavung der Eltern nicht mehr leisten.

7. Frage: Eine letzte Frage: Wie vereinen Sie persönlich Beruf und Familie?

Lahni: Ich persönlich habe diese Problematik vor Jahren durchgelebt. Meine beiden Kinder studieren inzwischen. Damals bin ich jedoch gefühlter Maßen viel zu kurz gekommen. Das ist vielleicht das Hauptmotiv, warum ich mich für eine gute Familienpolitik einsetze. Ich bin nicht bereit mich von Scheindebatten und stumpfsinnigen Argumenten blenden zu lassen. Ich kämpfe dafür, und ich bin es meinen Kindern schuldig dafür zu kämpfen, dass die Rahmenbedingungen so gut werden, dass unser aller Kinder auch den Mut haben Kinder zu bekommen. Es ist, trotz allem, schön Vater zu sein und ich hoffe ich kann das Aufwachsen meiner Enkel reichlich erleben.

Wir danken Erhard Lahni für das Interview!
Lahni:  Ich bedanke mich!

Familien-Partei Alle weiteren Informationen, das Bundesprogramm sowie detailliertes Material zu der politischen Zielsetzung der Familien-Partei Deutschlands erhalten Sie über den Internet-Auftritt der Partei.

 

Bildnachweis: Porträt und Logo: @Familien-Partei Deutschland, Grafik: @istockphoto.com/alexsl

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