Viele der Universitätsabsolventen fühlen sich ins kalte Wasser geworfen. Nach dem Studium schnell eine Anstellung zu finden ist eine Sache, auf diese dann aber auch ausreichend vorbereitet zu werden eine andere. 46 Prozent der befragten Berufseinsteiger gaben an, nicht genügend Methodenwissen und Arbeitstechniken mitzubringen.

Gerade durch das oft sehr theoriebelastete Studium fehlen den Absolventen oft praxisrelevante Techniken und Arbeitsmethoden, die für einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben unverzichtbar sind. Fast die Hälfte aller Befragten sehen in diesen Bereichen einen klaren Nachholbedarf von Seiten der Universitäten und Fachhochschulen.

Knapp 40 Prozent mussten zudem feststellen, dass ihre fehlenden Fachkenntnisse zu Problemen während des Berufseinstieg führen. Offensichtlich vermitteln die Lehrpläne der Hochschulen hier zu oft einen falschen Schwerpunkt was die Relevanz von Fachwissen anbelangt.

Allerdings bemängelt auch ein nicht unwesentlicher Teil der Young Professionals die unzureichende Betreuung durch den Arbeitgeber. 38,7 Prozent gaben an, dass fehlendes Coaching und eine mangelnde Einarbeitung durch das Unternehmen ihnen den Einstieg erschwert haben.

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