Wie langwierig und teuer ein Gerichtsverfahren sein kann, haben viele Arbeitnehmer und die meisten Arbeitgeber schon erfahren müssen. Für außergerichtliche Lösungen werden deshalb immer öfter neutrale Mediatoren eingesetzt um Konflikte zu schlichten und die streitenden Parteien zu einer einvernehmlichen Lösung zu führen. Die Strategie der Mediation wird mittlerweile in vielen Konfliktbereichen eingesetzt – von Ehestreitigkeiten über Mobbing-Problematik bis hin zu Unstimmigkeiten zwischen Wirtschaftsorganisationen.

Der Mediator beziehungsweise die Mediatorin greift allerdings nicht beratend in den betreffenden Konflikt ein, sondern sollte lediglich als Vermittler auftreten. Die Hauptaufgabe des Mediators ist die Schaffung von optimalen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Kommunikation, die Strukturierung des Schlichtungsgesprächs und die Dokumentation der Ergebnisse. Wichtig für einen Mediator ist es, die spezielle Problematik der einzelnen Problemfelder möglichst genau zu kennen.

Die WINGS – Wismar International Graduation Services GmbH bietet jetzt eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Mediator (FH) an, bei der Präsenzveranstaltungen mit Selbstlern-Phasen kombiniert werden. In der 200-stündigen, intensiven Ausbildung lernen die Teilnehmer, unter anderem durch Rollenspiele, welche Strategien und welche Rhetorik sie bei den verschiedenen Problemfeldern anwenden können. Den Fokus legt WINGS dabei auf die Wirtschafts- und Arbeitswelt.

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