Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat im Rahmen des Erasmus-Jahresberichts 2011 festgestellt, an welchen deutschen Hochschulen die meisten Studierenden mit einem Auslandsstudium eingeschrieben sind. In der daraus entstandenen Top-Ten-Liste rangieren Hochschulen aus München, Mainz und Münster (Westfalen) auf den ersten drei Plätzen. Die Datenerhebung für den Erasmus-Jahresbericht erfolgte in den Jahren 2011/2102 und die Ergebnisse wurden im April 2012 veröffentlicht.

Spitzenreiter in puncto Studierendenmobilität war der Erhebung zufolge die Ludwig Maximilian-Universität München, an der sich im Erhebungszeitraum 651 Studierende für ein Auslandsstudium eingeschrieben hatten. Den zweiten Platz belegt die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit 615 Auslandsstudierenden. Auf dem dritten Platz ist die Westfälische Wilhelms-Universität Münster zu finden, an der im Studienjahr 2011/2012 578 Studierende im Ausland studierten. Universitäten der Städte Berlin, Heidelberg, Göttingen, Köln und Freiburg belegten die Plätze vier bis zehn auf der Top-Ten-Liste.

Im 20. Jahrhundert galt ein Auslandsstudium noch als relativ exotisch, beschränkte sich fast ausschließlich auf die Länder England oder USA, und war deshalb überwiegend den Anwärtern aus gut situierten Familien vorbehalten. Heute bestehen Hochschul-Kooperationen mit fast jedem europäischen Land und ein Auslandsstudium ist für eine breitere Schicht von Studierenden erreichbar. Im studentischen Lebenslauf wird ein Auslandsstudium auf jeden Fall als Pluspunkt gewertet.

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