Im Rahmen der Erhebung „Recruiting Trends 2012“ haben die Plattform monster.de und die Uni Bamberg im Frühjahr 2012 eine Umfrage unter den Personalverantwortlichen der deutschen Top-1000-Unternehmen durchgeführt. Den Teilnehmern der Erhebung wurde die Frage gestellt, welche Präferenzen sie bezüglich des Bewerbungseingangs haben. Der Umfrage zufolge verlieren papierbasierte Bewerbungsmappen immer mehr an Bedeutung und Bewerbungen via E-Mail sind eindeutig auf dem Vormarsch.

Zwar bevorzugt immer noch jeder zweite der befragten Personalverantwortlichen eine papierbasierte Bewerbungsmappe, aber diese Form des Bewerbungsschreibens hat im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr knapp 8% an Relevanz verloren. Bis 2016 soll sich die Bedeutung der konventionellen Bewerbungsmappe sogar noch um weitere 22% verringern. Bewerbungsschreiben via E-Mail sind dagegen deutlich beliebter geworden. So ist die Anzahl der Personaler, die diese Form der Bewerbung bevorzugen, im Jahr 2011 um fast 6% höher als im Vorjahr und soll sich bis 2016 noch einmal um mehr als 13% steigern.

Das Bewerbungsformular erfreut sich ebenfalls steigender Beliebtheit. Während im Jahr 2010 nur knapp 3% der befragten Personalverantwortlichen diese Art des Bewerbungsschreibens bevorzugten, waren es 2011 bereits deutlich mehr als doppelt so viele. Die Beliebtheit dieser Form der Bewerbung soll sich in den nächsten vier Jahren abermals verdoppeln. Die Anzahl der Personaler, die keine Präferenzen bezüglich der Bewerbungsunterlagen haben, hat sich allerdings von 3,9% im Jahr 2010 in nur einem Jahr mehr als halbiert – wird jedoch in nächster Zukunft relativ gleich bleiben.

Bewerber sind auf jeden Fall gut beraten, wenn Sie sich bei den Personalverantwortlichen der Unternehmen ihrer Wahl erkundigen, welche Form des Bewerbungsschreibens sie bevorzugen. Eine Standard-Methode gibt es diesbezüglich bisher nicht.

VN:F [1.9.22_1171]
Diesen Artikel bewerten
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)