Social MediaDie Neuentwicklung von mobilen Endgeräten, wie Smartphones oder Tablet PCs, schreitet in rasanter Geschwindigkeit voran. Die begleitenden Technologien und immer größer werdenden Möglichkeiten, die aus diesen Innovationen resultieren, lassen sich selbstverständlich auch für die Bildungsalternative Fernstudium nutzen. Aus diesen neuen Technologien entstandene Bildungsformate werden unter dem Begriff  Mobile Learning beziehungsweise M-Learning zusammengefasst.

Nicht für alle Fernstudienprogramme ist das neue Bildungsformat jedoch sinnvoll. Es geht für die einzelnen Fernschulen zuerst einmal darum, Studieninhalte nicht 1:1 auf die neuen Formate zu übertragen, sondern sorgfältig abzuwägen für welche Studienprogramme die Methoden des Mobile Learning effektiv einsetzbar sind – ferner müssen individuelle didaktische Konzepte entwickelt werden, um den sehr unterschiedlichen Studienprofilen gerecht zu werden.

Was ist Mobile Learning?

Wenn mobile, drahtlos vernetzte Endgeräte zum Lernen und zur Vermittlung von Lehrinhalten genutzt werden, kann man von Mobile Learning sprechen. Eines der Ziele des Mobile Learning ist, teils ungeplante Zeitfenster, zum Beispiel Wartezeiten, zum Lernen zu nutzen. Dafür werden meist Apps oder unterstützende Software-Varianten für die entsprechenden mobilen Endgeräte benötigt. Kompatible Endgeräte für das Mobile Learning sind Tablet PCs, Smartphones und im weitesten Sinne auch Laptops. Das iPad ist zurzeit jedoch das populärste Endgerät im Mobile Learning.

Wie werden Studieninhalte via Mobile Learning vermittelt?

Mobile Learning bedeutet keineswegs, dass die Studieninhalte lediglich als PDF-Dokument auf den betreffenden mobilen Endgeräten zur Verfügung gestellt werden. Zum Einsatz kommen unter anderem so genannte ePubs – das sind elektronische Publikationen, die eine integrierte Darstellung von Text-, Audio- und Video-Sequenzen ermöglichen und die von den Fernstudierenden zum Beispiel in Form von Anmerkungen, Markierungen und Umstrukturierungen direkt bearbeitet werden können.

Für das Mobile Learning auf dem iPad hat die Firma Apple die iTunes-Software „iTunes U“ entwickelt – das „U“ soll dabei für University stehen. iTunes U ist eine App, die iBooks, iCloud und weitere Software integriert, damit die Studierenden möglichst unkompliziert auf alle multimedialen Inhalte eines Fernkurses zugreifen und diese miteinander verbinden können.

Unter anderem folgende Elemente werden beim Mobile Learning eingesetzt:

• Videosequenzen

• Podcats

• Webinare

• eBooks

• Videokonferenzen

Diese Apps und Hilfsprogramme werden beim M-Learning zur Verbesserung der Didaktik angewandt:

• ePubs

• iTunes U

• eReader

Welche Fernschulen bieten Mobile Learning an?

Ein absoluter Vorreiter in puncto Mobile Learning ist die SRH Fernhochschule Riedlingen, die als weltweit erster und bislang noch einziger Anbieter die Inhalte eines kompletten MBA-Fernstudiums auf dem iPad anbietet. Darüber hinaus stellt Sie allen MBA-Fernstudenten zu Beginn ihres Fernstudiums ein eigenes iPad zur Verfügung.

Den kompletten Beitrag finden Sie im Magazin von Fernstudium Direkt unter folgender URL:
http://www.fernstudium-direkt.de/magazin/mobile-learning.html

bildnachweis@istockphoto.com/michaeljung

VN:F [1.9.22_1171]
Diesen Artikel bewerten
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)