Zu allererst: Lachen ist gesund, dauerhaft nicht lachen ist irgendwann nicht mehr gesund. Und so sollten Sie auch an Ihren Büroalltag herangehen – schließlich gibt es schon genug Miesepeter auf dieser Erde und Sie müssen ja nicht auch noch unbedingt dazu gehören. Deswegen haben wir mal ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt, mit denen Sie sich letztendlich immer noch mit einem Lachen aus dem Büro verabschieden können:

1. Schnippchen schlagen

Zu Anfang etwas ganz banales: Auch am X.ten Tag der Woche hat sich, offensichtlich zur großen Verwunderung Ihrer Kollegen, die Spülmaschine in der Büroküche immer noch nicht über Nacht von selbst ausgeräumt. Folge: Leeres, dreckiges Geschirr stapelt sich auf den wenigen Quadratzentimetern über der Maschine, das saubere, trockene Geschirr aus der Maschine wird nach und nach wieder seiner Bestimmung zurückgeführt und je nach Bedarf einzeln herausgezogen. Das könnte Sie, da Sie die Tage bis X immer derjenige waren, der „heinzelmann-ähnlich“ irgendwann doch die Spülmaschine ausgeräumt hat, jetzt ziemlich ärgern – muss es aber nicht: Schließlich nehmen Sie alles mit Humor!

Und da wäre unser Tipp: Verzichten Sie zukünftig einfach auf Geschirr, oder noch besser: essen Sie es einfach auf:  Essbares Geschirr ist die Lösung und wird Ihre Kollegen bestimmt zum Staunen und Sie zu einem entspannten Mittagessen bringen! 😉

2. Kreativ werden

Ihr Chef geht fest davon aus, in Ihnen endlich die Existenz der „Eier-legenden-Woll-Milch-Sau“ bewiesen zu haben, denn Sie sollen alles können und das möglichst schnell: Sie sind Kunden-Kontakter, Personal-Referent, Marketing-Stratege, Computer-Spezialist, PR-Fachmann, Vertriebs-Profi und dazu noch  die treue Seele vom Dienst. Wenn irgendwas anfällt, womit keiner was anfangen kann, kommt man zielsicher auf Sie zu. Unser Tipp: Entweder Sie fordern für jedes dieser Aufgabengebiete zusätzlich zehn Prozent mehr Lohn oder Sie gehen dieses Problem mit ihrem neu gewonnen Humor an, denn mehr Gehalt wird Ihr Chef Ihnen eh nicht zahlen:

Entwerfen Sie doch Ihr eigenes „Alter-Ego-Positionen-Quartett“, für jede Aufgabe suchen Sie sich eine Alter-Ego-Figur aus: zum Beispiel der „eierlegende Personaler“, das „Marketing-Stratege-Wollschaf“ oder die „fette-PR-Sau“ und je nach Aufgabe können Sie schauen, welche Ihrer Alter-Ego-Figuren die anderen aussticht. Somit haben Sie auch gleich einen lustigen Zeitvertreib, falls Sie doch mal Langeweile in Ihren Jobs haben sollten! 😉

3.  Status melden

Ihr Kollege ist ein notorischer Gedanken-gut-Teiler. Leider befällt es immer mehr Menschen, denn gerade die modernen Formen der Kommunikation machen es  so einfach: Das Aussenden kurzer und prägnanter Meldungen, z. Bsp. via Skype über den aktuellen Status: „bin da“, „bin essen“, „bin im Stress“, “bin beim Kunde“, „bin in Eile“, „bin im Meeting“, „bin telefonieren“, „bin Kaffee kochen“, „bin zu Tisch“, „bin kurz weg“, „bin wieder da“, „bin mal für kleine nervige Superkollegen“, „bin ich nicht für zuständig“, „bin ich nicht für zu haben“ und der Klassiker „bin ich nicht gewesen“ – dieser Nervbacke können Sie nur mit knallharter und schwarzer  Humor-Taktik entgegen steuern:

Am Ende des Tages sollten sie provokativ handeln und selbst eine Meldung formulieren: „Bin laden …
hat auch seine gerechte Strafe gefunden!“ 😉

4.  Mit machen

Ihre Kollegen schauen zu viel Dschungelcamp und benehmen sich leider auch so: Da wird hinter dem Rücken getuschelt, Komplotte werden geschmiedet, Klopapier gehortet und alles Essen, was eigentlich für die Allgemeinheit ist, wird so  schnell wie möglich in den eigenen dicken Hamsterbacken verstaut. Die Ekelprüfungen gibt es allerdings nur für Sie, wenn Sie sich mal wieder durch Essensreste, Tennissocken und billigen Parfüm-Duft an Ihren Arbeitsplatz kämpfen. Hier ist Vorsicht geboten, denn der gemeine Dschungel-Camper bleibt ein Herdentier – gerade wenn man sich versucht gegen die Gruppe aufzulehnen, bekommt man schnell die raue, animalische Kraft des Dschungels zu spüren.

Unser Humor-Tipp: Sein Sie ein Chamäleon, passen Sie sich Ihrer Umgebung an und machen einfach mit: Sie werden merken, wie witzig es ist, andere durch Ihr Verhalten auf die Dschungel-Palme zu bringen! 😉

5. Reißleine ziehen

Der Chef ist die Vollschwester oder das männliche Pendant zu Miranda Priestly aus „Der Teufel trägt Prada“ – selbstverliebt, cholerisch und dazu in einem nicht unwesentlichen Teil psychisch gestört. Ein schwieriger Fall, zugegebener Maßen. Deshalb unser Tipp: Machen Sie sich nichts vor, Ihr Chef ist ein RIESEN-Ekel und wird es auch immer bleiben, da heißt es nur: Reißleine ziehen und abhauen oder von Montag bis Freitag, 08.30 bis 17.30h auf Autopilot schalten und Herz und Hirn zuhause lassen ODER als absoluter Notfallgeheim-Tipp:

Wenn der Chef mal wieder einen seiner Anfälle bekommt: Stellen Sie sich ihn als das vor, was er ist: Ein Riesen-Ekel – also führen Sie sich das ekeligste und widerlichste Schleimmonster aus Ghostbusters vor Augen (z. Bsp. Slimer Bank) und lassen Sie ihn einfach in seiner Schleimspur vor sich hin zetern und wenn es ganz schlimm ist, schießen Sie ihn einfach mit einem Raketenwerfer ab!  😉

Übrigens:
Wer erheiterndes für seinen Büroalltag für zwischendurch sucht, mit seinem eigenen Humor doch mal am Ende ist oder einfach nur sicher gehen will, dass er in diesem Wahnsinn nicht alleine ist: kollegen.ausderhoelle.de Auf der Seite gibt es ein sehr lustiges Sammelsurium an Büro-Geschichten – einfach der Knaller! 😉

Bildnachweis: @istockphoto.com/mediaphotos

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