Aus aktuellem Anlass (eigene Kinder) haben wir uns darüber Gedanken gemacht, ob es vielleicht beim Lehramt-Studium drei neue Spezialisierungen geben sollte. Denn seien wir mal ganz ehrlich: Manche Pädagogen sind eher weniger dafür geeignet, Kinder auf den Übertritt in eine weiterführende Schule vorzubereiten oder mit dem strapaziösen Verhalten von Teenagern klar zu kommen.

Auch für den Unterricht in den letzten Klassen vor dem Schulabschluss, sollte der moderne Pädagoge ganz besondere Eigenschaften und Kenntnisse mitbringen.

Nach dem von mir erdachten System gäbe es also drei spezielle Weiterbildungs-Möglichkeiten für Pädagogen:

  • Pädagogik mit Fokus auf Übertritts-Problematik in den vierten Schulklassen
  • Pädagogik für Pubertierende
  • Unterrichten in Abschlussklassen

Der Nachteil: Lehrer ohne diese Spezialisierungen wären nur noch für die ersten bis dritten Klassen und vielleicht noch für die fünften und sechsten Klassen qualifiziert, denn für alle weiteren Klassen greift zumindest eine der ersten beiden Fälle. Aber Spaß beiseite, es wäre für viele Pädagogen wirklich förderlich, sich besser auf die o.g. Problemfelder vorzubereiten. Davon würden Schüler, Eltern und nicht zuletzt auch die Lehrer selbst profitieren.

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