Mit steigender Schulbildung steigt auch die Wahrscheinlichkeit, sich an Weiterbildung zu beteiligen.

Neben der Beschäftigungssituation ist die schulische Vorbildung einer Person der wichtigste Einflussfaktor bezgl. der Teilnahme an Weiterbildung.

Nach aktuellen Studien des Berufsbildungsbericht des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sind immer noch vor allem Menschen mit hohem Bildungsabschluss (Hochschulreife) in Weiterbildungen aktiv. Dabei sind sie in allen Weiterbildungsformen, sei es nun in der betrieblichen oder individuellen berufsbezogenen Weiterbildung, klar vorne in den Beteiligungszahlen. Die Befragungen von 2010 zeigen, dass insgesamt 49 Prozent der Menschen mit hohem Schulabschluss an Weiterbildungen teilgenommen haben.

Bei Personen mit mittlerem Abschluss waren es noch 39 Prozent. Erstaunlich sind die Zahlen der Menschen mit niedrigem Abschluss (Hauptschulabschluss): Hier waren gerade einmal 21 Prozent insgesamt in Weiterbildungsmaßnahmen aktiv. In der individuellen Weiterbildung beteiligten sich von diesen sogar nur sieben Prozent an beruflichen Qualifizierungen. Nur wenige nutzen offensichtlich die Angebote, sich auch privat weiter fortzubilden und damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Dagegen sind Menschen mit hohem Bildungsabschluss (17 Prozent) deutlich aktiver dabei, ihre eigenen Kompetenzen durch Weiterbildung zu erweitern.

Auffallend sind auch die großen Abstände zwischen den Teilnahmequoten von Personen mit niedriger Schulbildung, denjenigen mit mittlerem Abschluss bis hin zu den Personen mit hohem Schulabschluss.

Weitere Daten finden Sie auch auf Weiterbildung Direkt und in unserer Infografik zur Weiterbildung 2012!

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