Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stellte im Rahmen einer Erhebung über 14.000 Ausbildungsbetrieben die Frage, wie sie bei der Gewinnung von neuen Auszubildenden auf die rückläufige Entwicklung der Schulabgängerzahlen reagieren. Diese deutschlandweite Online-Befragung wurde im Februar 2011 durchgeführt und im April 2011 veröffentlicht. Über die Hälfte der befragten Unternehmen sah laut der Statistik auf jeden Fall Handlungsbedarf.

Fast jeder dritte Ausbildungsbetrieb setzte auf mehr Kooperationen mit den betreffenden Schulen. Rund ein Viertel der befragten Unternehmen boten mehr Praktikumsplätze an und verbesserten ihr Ausbildungsmarketing. Auf den fünften Platz der durchgeführten Maßnahmen, landete mit 13% die Erschließung neuer Bewerbergruppen. 12% der befragten Betriebe hielten es für sinnvoll, die Anforderungen an die Vorbildung der Bewerber zu senken.
Jeder zehnte Ausbildungsbetrieb, der im Rahmen dieser Erhebung befragt wurde, möchte Angebote für lernschwächere Bewerber einbringen oder mehr Kooperationen mit Hochschulen eingehen. Nur 3% der Unternehmen wollen die Ausbildungsplätze durch das Angebot von Auslandsaufenthalten attraktiver machen und 1% möchte verstärkt im Ausland nach neuen Auszubildenden suchen.
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