StatistikUnter der Bezeichnung MINT-Fächer versteht man Studienfächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften. In diesen Fachbereichen sind Nachwuchskräfte gefragt wie nie zuvor, denn gerade vom Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland werden innovative Lösungen erwartet. Experten befürchten seit einiger Zeit einen Engpass an qualifizierten MINT-Fachkräften.

Das statistische Bundesamt hat im letzten Monat die aktuellen Zahlen der MINT-Studienanfänger vom Studienjahr 2007/08 bis zum Studienjahr 2012/13 bekannt gegeben. In der nachfolgenden Statistik sind die Zahlen der MINT-Studierenden zudem nach Geschlecht sortiert. Während sich die Anzahl der männlichen Studienanfänger im letzten Studienjahr deutlich verringert hat, ist die Zahl der weiblichen MINT-Studierenden seit 2007 ständig gestiegen.

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Im Hinblick auf die zurzeit eher fallenden Zahlen der Studienanfänger in Deutschland ist es zu begrüßen, dass immer mehr Frauen den Weg in MINT-Berufe finden. Die Karrieremöglichkeiten nach einem Studium im Bereich MINT sind sehr vielfältig und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind nach dem Studienabschluss hervorragend. Ein besonders hoher Bedarf an Fachkräften herrscht zurzeit in den Zukunftsbranchen Energieversorgung, Informationstechnik, Biotechnologie und Medizintechnik.

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