Der medienpädagogische Forschungsverbund Südwest hat auf der Didacta 2013 in Köln erste Ergebnisse seiner KIM-Studie 2012 „Kinder+ Medien, Computer + Internet“ vorgestellt.

Die Studie wurde durch eine persönlich-mündliche Befragung von Kindern im Alter zwischen 6 und 13 durchgeführt und lief von Mai bis Juli des vergangenen Jahres. Die meisten teilnehmenden Kinder (58 Prozent) besuchten im Befragungszeitraum die Grundschule, die anderen Teilnehmer verteilen sich auf Hauptschule (8 Prozent), Realschule (11 Prozent), Gymnasium (15 Prozent) und sonstige Schulen (8 Prozent).

Computer und Co sind fest im Alltag der Kinder integriert

Fast alle der befragten Kinder nutzten zu Hause regelmäßig den Computer. In der Altersklasse zwischen 12 und 13 sogar 99 Prozent. Dabei wird der Computer auch immer mehr für die Schularbeiten genutzt, 58 Prozent der Schüler verwendenden den Pc zuhause regelmäßig für Hausaufgaben. Am meisten wird dabei das Internet für Recherchen genutzt, wie das Nachlesen und Suchen von bestimmten Dingen (80 Prozent). Aber auch Lernprogramme erfreuen sich einer großen Beliebtheit unter den Schülern, 60 Prozent lernen über interaktive Programme für die Schule.

Auch in der Schule finden die neuen Medien ihre Anwendung

Ebenfalls in der Schule wird der Umgang mit dem Computer immer mehr gefördert. Fast alle Schüler (80 Prozent) nutzen die schuleigenen Computer mindestens einmal in der Woche für das Schreiben von Texten und Wörtern. Bei 66 Prozent steht zudem das regelmäßige Nutzen von Lernprogrammen am Computer und das Lernen von bestimmen Programmen wie Word oder Powerpoint auf dem Stundenplan. Dies zeigt, dass die feste Integration von neuen Medien auch immer mehr in den Schulen an Bedeutung gewinnt und somit der sichere und korrekte Umgang mit Computer, Internet und Medien frühzeitig vermittelt wird.

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