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Mit Neothesus gibt es nun erstmals eine Internetplattform, auf der wissenschaftlich Interessierte und Akademiker verschiedene Fragestellungen gemeinsam bearbeiten. Die vielfältigen Probleme können sowohl schriftlich als auch visuell über das Internet kommuniziert werden. Besonderer Clou hierbei: die besten Beiträge werden prämiert.

Gemeinsam kreative Denkprozesse schaffen

Zum Start von Neothesus wurden bereits die ersten heiklen Themen online gestellt: Es geht um Ehegattensplitting, um die Generation Y und um das besonders aktuelle Thema, ob finanzielle Anreize die Menschen asozial machen. An der Diskussion beteiligen sich auch renommierte Wissenschaftler, wie Professor Martin Erhardt, Rektor der Hochschule Pforzheim, Dr. Gerald Eisenkopf, Juniorprofessor für Personalökonomik an der Universität Konstanz und Dr. Susanne Dietz, Lehrbeauftragte für Wirtschaftspsychologie, Training & Coaching an der Hochschule Erding.

Das Ziel ist es, eine fruchtbare Diskussion in Gang zu bringen, welche im besten Falle kreative Denkprozesse anstößt oder für die Forschung neue Impulse bringt. Jeder aus der Community hat zudem die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen – sei es schriftlich oder per Video. Dabei werden die Beiträge von der Community bewertet, sodass ein Wettbewerb zwischen den einzelnen Teilnehmern entsteht. In einem festgelegten Zeitrahmen sollen so möglichst viele kompetente Antworten gefunden und bewertet werden. Die drei bestplatzierten Antworten bekommen ein Dankeschön zu dem jeweiligen Thema – etwa ein Fachbuch.

Wissenschaft lebendig diskutieren

Die beiden „Erfinder“ von Neothesus, Alexander Walz und Marco Linder, haben bereits namhafte Partner gewinnen können: den Wissenschaftsverlag Springer Gabler, die Wochenzeitschrift Wirtschaftswoche, den Oldenbourg‐Verlag und das Handelsblatt. Das Ziel der beiden Geschäftsführer ist es, wissenschaftliche Fragestellungen auf lebendige Art und Weise zu präsentieren und die Gesellschaft in den akademisch geprägten Diskurs zu integrieren. Dabei sollen sich nicht nur Wissenschaftler oder Akademiker auf der Plattform tummeln, sondern alle Menschen, die sich aus Leidenschaft mit Problemen auf wissenschaftliche Weise auseinandersetzen wollen.

Mit anderen Worten: Es soll bewiesen werden, dass die wissenschaftliche Herangehensweise für viele Probleme unerlässlich ist und auch sehr spannend sein kann. Derzeit werden vor allem Fragen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften aufgeworfen. Später sollen weitere Fächer folgen, so dass mittelfristig  auf Neothesus alle Wissenschaftsbereiche abgedeckt werden.

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Bildnachweis: © Linder & Walz GbR

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