FernlernenE-Learning ist im Kommen. Doch nicht in allen Bereichen der privaten Weiterbildung wird die Angebotspalette von E-Learning-Software gleichermaßen genutzt. Am häufigsten werden die verschiedenen Lernformen für das Erlernen von Fremdsprachen verwendet, auch für die Vermittlung und den Austausch von IT-Wissen nutzen viele Interessierten die Möglichkeiten von Lernsoftware.

Unterschiedliche Lernformate für unterschiedliche Lernziele

Die Stiftung Warentest hat über einen Zeitraum von acht Wochen in einer nicht repräsentativen Umfrage ihre Leser online befragt, welche E-Learning-Angebote sie nutzen. Dabei wurde  deutlich, dass je nach Interessensgebiet, sich auch die bevorzugten Lernformate ändern. Wer Fremdsprachen lernt, der greift zum Beispiel gerne zu Apps und Software, wer sich in IT-Programmen weiterbilden möchte, der nutzt dafür mit Vorliebe Blogs und Wikis. Betriebswirtschaftliche Themenfelder bringen sich die Interessierten mithilfe von Lernspielen näher.

Nicht alle Angebote sind gleichermaßen bekannt

Die meisten (Dreiviertel) der Befragten kannten E-Learning-Software in Form von CD-Rom und DVD, 68 Prozent waren auch mit dem Lernen über Intranet und Internet vertraut. Lern-Apps kannten hingegen wesentlich weniger der Befragten. Noch nicht einmal jedem Dritten waren die Anwendungsmöglichkeiten über Tablet oder Smartphone für das mobile Lernen bekannt. Positiv allerdings war das Nutzungsverhalten der befragten Personen: Wer sich in Bereich des E-Learnings auskennt, nutzt es auch häufiger. Jeder zweite, der angab diese elektronische Lernform zu kennen, verwendete sie im vergangenen Jahr auch selbst.

Quellen: statista.de, test.de

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