Im letzten Monat wurde eine von Stiftung Warentest durchgeführte Studie veröffentlicht, die sich mit der Frage beschäftigte, welche Formen des E-Learnings in Deutschland am bekanntesten sind. Für diese (nicht repräsentative) Erhebung wurden von Oktober bis Dezember 2012 insgesamt 485 Leser der Zeitschrift test.de befragt.

Drei Viertel der befragten Personen gaben an, dass Ihnen Lernsoftware als Form des E-Learning bekannt ist. Das ist nicht sonderlich überraschend, wenn man bedenkt, dass dieses Bildungsformat sogar in den Alltag von Schulkindern schon relativ fest integriert ist. Onlinekurse waren 68% der Umfrageteilnehmer ein Begriff und von Live-Onlinekursen hatten über die Hälfte der Befragten schon etwas gehört.

Podcasts als Methode der Wissensvermittlung beim E-Learning, kannten 46% der befragten Deutschen. Für 44% der Umfrageteilnehmer war auch Blended Learning kein Fremdwort. Dass soziale Netzwerke auch für das E-Learning nutzbar sind, wusste über ein Drittel der Befragten. Trotz dem boomenden Markt für Smartphones und Tablets, kannten nur 30% auch Lern-Apps für diese mobilen Endgeräte. Von Serious Games hatten lediglich 22% der Teilnehmer etwas gehört.

Es scheint also in puncto E-Learning durchaus noch Informationsbedarf zu bestehen. Denn obwohl der Großteil der Menschen klassische Varianten des E-Learning, wie Lernsoftware und Onlinekurse kennt, scheinen nur relativ wenige Menschen zu wissen, welche Vielfalt an Möglichkeiten diese Bildungsmethode wirklich bietet.

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