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Die Ausbildungsinitiative „Zukunft in Sachsen“ möchte Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in die Berufsausbildung begleiten. Dazu bietet sie ein Rundum-Sorglos-Paket auf ihrer Webseite an – nicht nur für Schüler. Wir haben mal einen genaueren Blick riskiert.

Die Webseite von „Zukunft in Sachsen“ spiegelt die klassischen Phasen wider: Ausbildungssuche, Bewerbung und Ausbildungsbeginn. Wir gehen die Seite daher einmal in den drei Schritten durch.

 Ausbildungssuche

Wer sich noch nicht festgelegt hat, der kann seine Suche mit einem Berufseignungstest beginnen. Für diesen Zweck arbeitet die Initiative mit der Allianz Versicherung zusammen. Der Test kann direkt online ausgeführt werden. Eine Übersicht aller Branchen und Berufe hilft ebenfalls, ein wenig Orientierung in die eigenen beruflichen Wünsche zu bringen.

Außerdem zeigt die Initiative, wie viel man in den einzelnen Branchen verdient. Auch zum Thema Praktikum oder Duales Studium wird man informiert. „Zukunft in Sachsen“ stellt die großen Arbeitgeber im Profil vor und erläutert, ob diese eine Ausbildung oder gff. ein Duales Studium anbieten. Außerdem wird man auf der Seite über aktuelle Messen in Sachsen informiert.

Die Bewerbung

ZIS_Logo_nDie Initiative möchte vor allem bei der Berufssuche unterstützen. Daher ist das Herzstück der Seite auch die Stellenbörse für Ausbildungsplätze. Man kann entweder auf der Börse der Sächsischen Zeitung oder bei der Handwerkskammer direkt suchen. Insgesamt sind die Jobergebnisse jedoch noch etwas dürftig.

Zukunft in Sachsen ist aber nicht nur eine Ausbildungsbörse, sondern bietet darüber hinaus auch viele hilfreiche Informationen zur Bewerbung, in denen vor allem die Basics der modernen Brief- und Online-Bewerbung vorgestellt werden. Ebenfalls ausführlich wird auf das Vorstellungsgespräch eingegangen. Worauf sollte man beim Gespräch achten? Wie beantwortet man die Fragen souverän? Außerdem gibt es einen Abschnitt zu Assessment-Center. Obwohl die Center mittlerweile immer weiter auf die jeweiligen Unternehmen und die Branche zugeschnitten werden, gibt es dennoch genug über die teilweise sehr anstrengenden Auswahltermine zu wissen.

Sehr nützlich für Berufseinsteiger ist außerdem die „Checkliste Berufsstart“. Dort kann man noch einmal alles organisatorisch Wichtige durchgehen, von der Krankenversicherung über Kindergeldangelegenheiten bis hin zur Vermögensbildung mithilfe des Arbeitgebers. Es gibt viele Dinge, auf die man als junger Auszubildender nicht vorbereitet ist bzw. die man vergisst.

Die Ausbildungsstelle

Was macht man eigentlich, wenn man krank ist? Oder was ist, wenn man die Ausbildung verkürzen will? Auf solche Fragen geht die Initiative im letzten Abschnitt ein. Hier wird erklärt was im Ausbildungsvertrag geregelt ist, welche Rechte und Pflichten man als Azubi hat und wie man mit Kollegen umgeht. Aber auch Tipps zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung findet man in dieser Sektion. Und wenn man bereits kurz vor Abschluss ist, kann man sich ja eventuell auch bereits über eine erste Weiterbildung informieren. Auch dazu gibt es Material.

Fazit

Die Initiative „Zukunft in Sachsen“ hat es sich zum Ziel gesetzt für den Raum Dresden eine Lehrstellenbörse zu bieten und „alle Informationen über Lehrstellen, aktuelle Messetermine sowie Bewerbungstipps und Tricks für Vorstellungsgespräche“ zu vereinen. Das Ziel wurde auf jeden Fall erfüllt. Die Optik der Seite ist modern und die Benutzerfreundlichkeit lässt sich kaum einfacher gestalten. Selbst an eine mobile Version der Seite haben die Macher gedacht. Außerdem findet man auf dem eigenen YouTube Kanal eine Reihe von anschaulichen Videos zu beliebten Berufen. Einzig bei den Stellenanzeigen könnte die Initiative noch ein wenig mehr anbieten.

Bildnachweis: ©istock/TommL

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