hoersaal660Fünf hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung diskutierten am 4. April über die Zukunft der Hochschulen und des deutschen Bildungsmarktes. Die Diskussionsrunde fand anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von WINGS statt. WINGS (Wismar International Graduation Services GmbH) ist das Fernstudienzentrum der Hochschule Wismar. Die zentrale Frage in dieser Runde war: Wie sieht die Aus- und Weiterbildung im Jahr 2030 aus.

wings_aDer Trendforscher Prof. Peter Wippermann stellt gleich zu Anfang fest: „Der Trend in der Bildungslandschaft geht klar zur Online-Lehre, sie macht den wachsenden Teil aus“. Auch Ulrike Stodt, ihres Zeichens Personalentwicklerin der DB Mobility Logistics, war der Meinung, dass die Zukunft flexiblen Weiterbildungsangeboten gehört, die Präsenz- und Online-Lehre miteinander verbinden.

„Der Trend in der Bildungslandschaft geht klar zur Online-Lehre“

Der Bundessprecher der Arbeitsgemeinschaft deutscher Hochschulkanzler sprach der Hochschule Wismar und dem Fernstudienangebot von WINGS im Rahmen der Diskussion ein Lob aus und forderte: „Hochschulen müssen die Chance nutzen, die innovativen, interaktiven Online-Kurse in die Fläche zu bringen. Viele Hochschulen versäumen jedoch eine Entwicklung, die sie zeitgemäß positioniert“. Allgemein wurde festgestellt, dass die deutschen Hochschulen mehr Möglichkeiten zur Markenbildung und Kundenbindung schaffen müssen, wenn sie sich zukunftsfähig im Wettbewerb und der Ära des lebenslangen Lernens aufstellen wollen.

iStock_000001512057Medium - Studentin Gruppe Mappe - Tomaz Levstek KopieMichael Schleicher, Prorektor für Bildung an der Hochschule Wismar merkte dazu an, das die länderspezifischen Rahmengesetzgebungen oft hinderlich für innovative Bildungskonzepte wären und diesbezüglich noch ein großes Handlungsfeld der Politik bestünde. Marc Reinhardt, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion von Mecklenburg-Vorpommern, gestand ein, dass seitens der Politik und Verwaltung definitiv noch Lobbyarbeit notwendig sei. „Wichtig ist, zusammen mit den Bildungseinrichtungen das Bewusstsein für 2030 zu eröffnen“, so Reinhardt weiter.

Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb, gratulierte WINGS bei dem anschließenden Festakt im Namen der Landesregierung. Er lobte in seinem Grußwort die außerordentlich gute Entwicklung von WINGS und die Tatsache, dass das Studienprogramm von WINGS bundesweit Maßstäbe gesetzt hat. Zudem hat die Hochschule Wismar mittlerweile mehr Fernstudierende als Präsenzstudierende und über 70% der Fernschüler kommen aus den alten Bundeländern. Diese positive Entwicklung wolle das Land Mecklenburg-Vorpommern weiterhin unterstützen.

 

Quelle: Pressemitteilung der WINGS GmbH vom 7. April 2014
Logo: ©WINGS GmbH
Bildnachweis: @istockphoto.com/Tomaz_Levstek

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