Azubi AuslandEine Berufsausbildung ist auch in der heutigen Zeit ein solides Fundament für eine erfolgreiche Karriere. Viele Topmanager und andere Persönlichkeiten in hohen Positionen haben ihre Laufbahn nicht an der Universität, sondern in einem ganz gewöhnlichen Betrieb begonnen. Im Folgenden findest Du einige Tipps, die Dir den Start ins Berufsleben erleichtern werden.

1. Denke abstrakt

Auszubildende neigen manchmal dazu, sich zu sehr auf ihren Aufgabenbereich zu fokussieren. Dabei übersehen sie, dass sie Teil eines Ganzen sind. Versuche die Arbeitsabläufe in Deinem Unternehmen zu verstehen und ein Gefühl für übergreifende Zusammenhänge zu entwickeln. Nur so kannst Du Dich von der Masse abheben und für höhere Aufgaben empfehlen.

2. Zielgerichtetes Lernen

In einer Ausbildung wird eine Menge Lehrstoff vermittelt, sodass manche Jugendlichen über lange Zeit nicht wissen, wohin die Reise gehen soll. Versuche möglichst früh, Dich für Wahlmodule zu entscheiden. So lenkst Du Deine Energie gezielt dahin, wo sie am besten eingesetzt werden kann. Auch kannst Du bereits während Deiner Ausbildung Dir weiteres Fachwissen aneignen. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe an Zusatzangeboten im Bereich EDV Sprachen oder Soft Skills, die Azubis während ihrer Ausbildungszeit als Weiterbildung absolvieren können.

 3. Rückgrat beweisen

Auch wenn Du als Azubi in der Unternehmenshierarchie sehr weit unten stehst, musst Du nicht alles klaglos hinnehmen. Wenn Dir Arbeiten aufgetragen werden, die mit der Ausbildung nicht das Geringste zu tun haben, solltest Du dies offen zur Sprache bringen. Damit beweist Du Rückgrat und zeigst, dass man nicht beliebig mit Dir umspringen kann. Auch was Deine Arbeitszeiten anbelangt, gibt es klare gesetzliche Grenzen, die Dein Betrieb einhalten muss (Eine Übersicht über die erlaubten Arbeitszeiten haben wir hier im Blog zusammengestellt. Zudem kommt es in jedem Betrieb dann und wann zu Konfliktsituationen, die jedoch meist schnell aus der Welt geschaffen werden können. Wenn es dennoch Probleme gibt, die länger andauern, solltest das Gespräch mit dem Ausbilder oder älteren Kollegen suchen, die in solchen Situationen gerne behilflich sind.

 4. Sei selbstbewusst

Unsicherheit ist eine Eigenschaft, die dem beruflichen Erfolg höchst abträglich ist. Normalerweise legen Azubis anfängliche Selbstzweifel nach einigen Monaten ab. Wenn dies bei Dir nicht der Fall ist, solltest Du mit Deinem Ausbilderleiter sprechen oder vielleicht sogar einen Ausbildungs-Coach zurate ziehen. Dieser kann Dir helfen, Deine Selbstzweifel zu überwinden.

 5. Den Ausbildungsplan im Auge behalten

Im Ausbildungsvertrag verpflichtet sich Dein Betrieb, Dir grundlegende Fähigkeiten zu vermitteln. Ähnlich den Lehrplänen in Schulen gibt es dafür einen Ausbildungsplan, in denen die Inhalte festgelegt sind. Wird dieser Plan missachtet, ist dies nicht nur unzulässig – Du läufst außerdem Gefahr, durch die Abschlussprüfung zu fallen. Im Zweifelsfall solltest Du Dich an den Ausbildungsberater der zuständigen Kammer wenden, um eine Lösung zu erreichen.

6. Die Schule ernst nehmen

Für manche Azubis ist die Aussicht, drei bis vier Jahre in der Berufsschule zu verbringen, nicht gerade verlockend. Allerdings solltest Du nicht den Fehler machen, Dich nur im Betrieb zu engagieren und die schulische Ausbildung schleifen zu lassen – dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Gesamtnote, sondern auch auf Deine spätere Karriere aus.

7. Einen Ausgleich zur Schule finden

Arbeit ist nicht alles – dieser simple, aber wahre Ausspruch trifft auch auf die Zeit der Ausbildung zu. Die viel zitierte Work-Life-Balance ist einer der Schlüsselfaktoren zu einer erfolgreichen beruflichen Karriere. Je früher Du lernst, Zeit für Dich selbst zu finden, desto besser wirst Du im Beruf Deine Position finden.

8. Bilde Netzwerke

Auch für Azubis gilt: Ohne ein Kontaktnetzwerk ist es schwer, in der Berufswelt Fuß zu fassen. Die Kunst liegt darin, sich auf Leute zu konzentrieren, die der eigenen Karriere einen Schub geben können. Im Wesentlichen sind dies Entscheider und Angestellte, die in ihrem Job erfolgreich sind. Solche Kontakte können später Gold wert sein – dann nämlich, wenn es darum geht, lukrative Positionen zu besetzen

9. Achte auf Deine Finanzen

Dass Auszubildende nicht allzu viel verdienen, ist allgemein bekannt. Versuch deswegen Deine Finanzen im Griff zu behalten und keine unnötigen Ausgaben zu tätigen. Trotzdem ist es nicht ungewöhnlich, dass Azubis nebenher noch einen Aushilfsjobs ausüben. Gerade in sehr teuren Städten wie München sind die Lebenshaltungskosten enorm hoch, so dass es fast unmöglich ist sich nur mit dem Azubi-Gehalt zu finanzieren. Wenn Du hier zum Beispiel noch eine zusätzliche Tätigkeit aufnehmen willst, dann kannst Du am besten nach Studentenjobs in München suchen, da diese größtenteils als 450 € Job steuerfrei nebenher ausgeführt werden dürfen. Zu Sicherheit solltest Du Dich aber vorher informieren, welche gesetzlichen Regelungen es hierfür gibt (Einen Überblick hierzu gibt unser Studenten-Ratgeber).

10. Zum Schluss: Setze Dir Ziele

Sobald Du Dich in Deine neue Tätigkeit hineingefunden hast, solltest Du damit beginnen, über die Zukunft nachzudenken. Wo willst Du in fünf Jahren stehen, wo in zehn Jahren? Natürlich ist es schwierig in so jungen Jahren immer schon zu wissen, was die Zukunft für einen bringen soll. Aber einen groben „Plan“ zu haben, macht viele Entscheidungen einfacher und bringt einen schneller ans Ziel! :)

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