StatistikObwohl die Pisa-Studie Deutschland allgemein schlechte Chancengleichheit bescheinigt, nähert sich der Bildungsstand von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund weiter an.

Die Statistik zeigt den Bildungstand und bildet die Verteilung der Bevölkerung nach dem höchsten Schulabschluss in 1.000 (Stand 2012) ab. Allgemein wird deutlich, dass der Anteil der Schulabgängerinnen und -abgänger ohne Hauptschulabschluss weiter gesenkt werden konnte, während die Quote der Allgemeinen Hochschulreife stark gestiegen ist.

Migranten in Deutschland

Laut Quelle gehören folgende Bevölkerungsgruppen zu den Menschen mit Migrationshintergrund: Die ausländische Bevölkerung, die nach 1949 in die Bundesrepublik Deutschland Zugewanderten, die in Deutschland geborenen, eingebürgerten Ausländer sowie in Deutschland Geborene mit deutscher Staatsangehörigkeit und zumindest einem zugezogenen oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil.

Migranten erreichen immer häufiger hohe Bildungsabschlüsse

Die Statistik zeigt, dass immer mehr Kinder mit Migrationshintergrund das Abitur schaffen und zeitgleich auch weniger von ihnen keinen Schulabschluss machen. Während im Jahr 2006 noch gut die Hälfte der Zuwandererkinder eine Hauptschule besuchte, waren es im Jahr 2012 nur noch rund ein Drittel. Mittlerweile macht etwa jeder Zehnte von Ihnen Abitur.

Trotz der guten Entwicklung schaffen es die Kinder mit Migrationshintergrund allerdings nicht, den Unterschied durchgängig zu verringern. Zwar erreichen sie eine deutliche Annäherung bei denen, die ohne Abschluss die Schule verlassen und gehen dafür häufiger mit einem Hauptschulabschluss oder einem Realschulabschluss ab. Bei denen die die Schule mit einem Hauptschulabschluss oder der Fach- oder Allgemeinen Hochschulreife verlassen, nehmen die Unterschiede dagegen sogar zu, da hier der der prozentuale Anteil der deutschen Kinder deutlich stärker angestiegen ist.

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