Baecker_Header

Der Bäckerberuf steht weder bei Jungen noch bei Mädels an der Spitze der Berufswünsche. Das weiß auch die Initiative des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks und wirbt auf ansprechende Weise für diesen Beruf.

Wer möchte nicht gerne Sonntags morgens frisch gebackene Brötchen auf seinem Frühstückstisch? Früh aufstehen und zur Bäckerei fahren nimmt jeder gerne auf sich. Aber noch früher aufstehen, um die begehrten Backwaren herzustellen? Das eher weniger. Dass es dennoch Spaß machen kann, als Bäckerin oder Bäcker seine Berufung zu finden, zeigt das Musikvideo der Initiative. Das Video spricht vor allem junge Menschen an, die sich für eine handwerkliche oder kaufmännische Ausbildung interessieren.



Weiterhin im Mittelpunkt der Gesellschaft

Der Beruf des Bäckers genießt nach wie vor ein hohes Ansehen in unserer Gesellschaft und ist aufgrund seines traditionellen Images weiterhin mit einem positiven Image verknüpft. Das vermittelt auch die Seite der Initiative, zu finden unter www.back-dir-deine-zukunft.de. So findet man dort alles zur Ausbildung mit und ohne Abitur. Außerdem gibt es Tipps zur Bewerbung, zu den Arbeitszeiten, zum Gehalt und den Jobausichten. Selbst zu möglichen Weiterbildungen im Handwerk stehen zahlreiche Informationen bereit. Aber nicht nur künftige Bäckerinnen und Bäcker sondern auch Bäckereifachverkäufer/innen werden auf der Seite fündig. Außerdem findet man dort eine nützliche Stellenbörse für diejenigen, die bereits in der Branche arbeiten.

Die Initiative kommt nicht von ungefähr. Seit den 1990er Jahren ist die Zahl der Bäckereibetriebe von über 23 000 auf 13 000 gesunken. Viele als Familienbetrieb gehaltene Bäckereien konnten dieser Konkurrenz nicht standhalten. Die Tiefkühlteiglinge verdrängten die frisch produzierten Bäckereierzeugnisse. Diese müssen nur noch aufgebacken werden. Dennoch ist das Bäckerhandwerk nicht untergegangen. Die Anzahl der Beschäftigten im Handwerk insgesamt blieb stabil. Warum? Weil wir auf Backwaren angewiesen sind. Die Nachfrage ist in den letzten Jahren kaum gesunken. Eher im Gegenteil. Daher wird dieser Beruf auch in Zukunft noch äußerst krisensicher sein.

Autor bei GooglePlus

VN:F [1.9.22_1171]
Diesen Artikel bewerten
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)