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Das statistische Bundesamt hat seinen jährlichen Bericht zur deutschen Hochschullandschaft veröffentlicht. Die durchschnittliche Studierende ist weiblich, 22 Jahre und studiert Wirtschaftswissenschaft in Nordrhein-Westfalen.

Der Bericht legt eine Reihe interessanter Zahlen und Daten vor. So erfährt man etwa, dass die Anzahl der Studierenden deutschlandweit immer weiter steigt. Im Jahr 2012 waren es 47% der Bevölkerung zwischen 19 und 25 Jahren, die an einer Hochschule eingeschrieben waren. Im Jahre 2000 waren es nicht einmal 30%. Am meisten entscheiden sich junge Menschen in Baden-Württemberg für ein Studium: Fast 53% der genannten Altersgruppe ist hier immatrikuliert. Das durchschnittliche Alter der Studierenden hat sich in den letzten 20 Jahren so gut wie nicht verändert und beträgt 22 Jahre. Den größten Frauenanteil kann nach wie vor die Veterinärmedizin nachweisen. Fast 85% der Eingeschriebenen sind weiblich. Bei den Ingenieurswissenschaften ist es fast umgekehrt: Hier sind nur 21% der Studierenden weiblich. Insgesamt steigen die Zahlen weiblicher Studierende jedoch in fast allen Fächern. Den Bericht gibt es hier zum Download.

Was studieren die meisten Menschen in Deutschland?

Mit Abstand am beliebtesten sind nach wie vor die wirtschaftswissenschaftlichen Fächer. Der zweite Platz sind die Ingenieurswissenschaften. Diese weisen jedoch nicht einmal die Hälfte der Wirtschaftsstudenten auf. Auf Platz drei folgen die Informatikfächer. Die folgende Grafik zeigt die Anzahl der Studierenden in den beliebtesten Studienfächern.

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Wo studieren die meisten Menschen in Deutschland?

Jeder vierte Studierende aus Deutschland studiert im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Dicht gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern. Vom Anteil Bevölkerung zu Studierenden sind die Städte Berlin und Hamburg ungeschlagen. Hier gibt es so viele Studierende pro Einwohner, wie nirgends sonst. Untenstehend sieht man die Anzahl der an Universitäten, Fachhochschulen und Verwaltungschulen eingeschriebenen Studierenden.

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