Bild2Globales Lernen kennzeichnet die Wissensgesellschaften im 21. Jahrhundert. Da tauchen mit immer neuen Quellen neue Fragen auf. Welchen Quellen kann ich hinsichtlich ihrer Informationen vertrauen? Wie kann ich mir den Überblick in komplexer werdenden Prozessen verschaffen? Sind die bereitgestellten Informationen nicht interessengesteuert? Wir müssen heute den Begriff der Informationsverarbeitung neu denken.

Die Datengeschwindigkeiten sind enorm. Fülle und Komplexität des Wissens sind eine globale Herausforderung. Wer nicht vernetzt ist, wird in wenigen Jahren abgehängt sein. Wer nicht gut vernetzt ist, wird große Anstrengungen unternehmen müssen, Schritt zu halten. Wir können kaum abschätzen, welche Auswirkungen die globale Informationsdichte nachhaltig auf die Wissensgesellschaften im 21. Jahrhundert haben werden. Fürchten müssen wir uns nicht.

Angst ist der falsche Ratgeber

Die Nachrichtenlage ist oftmals diffus. Viele Informationen zu einem aktuellen Thema widersprechen sich innerhalb von Minuten. Die Vielstimmigkeit im Netz kann den Weltbürger wirklich überfordern. Angst ist aber fehl am Platz. Die Digitalisierung aller Lebensbereiche hat wie alles Neue Vor- und Nachteile. Im Kern aber bleibt alles gleich. Das Handwerk des Journalisten muss nun der Weltenbürger erlernen.

Das heißt, dass Quellen wie Informanten überprüft werden müssen, dass mehrere Quellen zum Thema gelesen werden müssen, um zu einer ausgewogenen Einschätzung kommen zu können. Die Beschleunigung der Informationswelt muss beim Menschen zur Entschleunigung seiner Meinungsbildung führen. Anders geht es nicht.

Offene Lernplattformen

Digitale Plattformen wie Monda.eu können helfen, sich einen guten Überblick zu verschaffen. Hier werden Themen wie Menschenrechte, kritisches Denken oder Weltwirtschaft einführend erklärt. Man kann an Kursen teilnehmen oder auch die Bibliothek für die Vertiefung des Wissens nutzen. Der internationale Austausch, der über solche digitale Lernplattformen möglich wird, ist von unschätzbarem Wert.

Zugleich werden internationale Standards, was den Datenschutz angeht, eingehalten. Der Mehrwert solcher Plattformen liegt vor allem darin, dass viele Nutzer mit Spezialwissen an der Korrektur und Aktualisierung der Wissensinhalte ständig aktiv mitwirken können. Andere Lernplattformen wie http://www.globaleslernen.de/de stellen als Service noch wichtige Adresslisten zu unterschiedlichen Themen bereit.

Die Welt wird mobiler

Die Welt wird mobiler. Umso wichtiger ist es, Räume im eigenen Leben zu pflegen, die offline bleiben. Wer nicht schläft, arbeitet nicht konzentriert. Wer zwölf Stunden vor dem Computer sitzt, wird mittelfristig Probleme im realen Leben bekommen. Deswegen ist es so wichtig, für sich das richtige zeitliche Maß bei der täglichen Informations- und Datenverarbeitung zu bestimmen. Die neue Welt muss die alte nicht ersetzen. Wenn man die Digitalisierung als effiziente Ergänzung begreift, hat sie mehr Nutzen.

Eine große Gefahr entsteht jedoch dort, wo am Arbeitsplatz beschleunigte Informationsprozesse mit dem Abbau von Personal korrespondieren und ein Mitarbeiter immer mehr Datenflut allein zu bewältigen hat. Diese zunehmende Arbeitsbelastung kann kein Mensch bewältigen. Daher ist es meiner Meinung nach richtig, wenn Arbeitgeber im Sinne der betrieblichen Fürsorgepflicht klare Bestimmungen festsetzen, was die Erreichbarkeit ihrer Mitarbeiter nach Feierabend angeht. Nicht alles, was möglich ist, muss auch realisiert werden. Der Mensch kann nicht vierundzwanzig Stunden am Tag verfügbar sein. Er funktioniert nicht auf Knopfdruck.

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