KarriereaussichtenLaut aktuellen Umfragen gehört der Job des SAP-Beraters zu den bestbezahlten IT-Jobs auf dem Arbeitsmarkt. Nicht nur große Konzerne, auch mittelständische Unternehmen in Industrie, Handel, Dienstleistungs- und Finanzwesen suchen vermehrt ausgebildete SAP-Spezialisten. Dabei werden Berater auf verschiedensten Gebieten oder für einzelne SAP-Module benötigt, die nicht nur SAP-Systeme implementieren und betreuen sondern auch neue Applikationen entwickeln können.

SAP-Berater arbeiten dabei als Schnittstelle zwischen IT und Betriebswirtschaft und analysieren im Unternehmen die Bedürfnisse, entwickeln Lösungen und passen die Software entsprechend an. Gegebenenfalls werden auch Mitarbeiter von ihnen geschult und auf das Software-Programm und dessen Nutzung vorbereitet.

Die Anforderungen an einen SAP-Berater beinhalten Erfahrungen und Spezialisierungen, die nicht einheitlich geregelt sind. Das Beraterteam von duerrenhoff, einer der führenden Personalberatungen für SAP-Experten, gibt Tipps für den Einstieg in SAP-Beratung:

Grundsätzliche Anforderungen

KarriereIn der Regel erfordert eine Tätigkeit als SAP-Berater ein Studium an der Fachhochschule oder Hochschule. Wer sich direkt nach dem Masterstudium für eine Karriere als SAP-Berater entscheidet, der kommt zu 90 Prozent aus einem technologischen Studiengang oder der Wirtschaftsinformatik, bzw. Wirtschaftswissenschaft.

Das spezielle Fachwissen über die SAP-Software wird allerdings erst durch eine zusätzliche Weiterbildung und anschließender Zertifizierung erlangt. Die Weiterbildung dauert dabei Vollzeit bis zu einem Jahr.

Quereinstieg durchaus möglich

Aber auch für andere Studienabsolventen ist ein Quereinstieg in die SAP-Beratung durchaus zu realisieren. Wer aus anderen Wirtschaftsbereichen, Jura aber auch aus den Geisteswissenschaften kommt, kann ebenfalls einige grundlegende Voraussetzungen mitbringen. Neben einem soliden IT-Wissen und betriebswirtschaftlichen Verständnis müssen SAP-Berater nämlich auch gut Informationen zusammenfassen und vermitteln können.

Anders als in vielen anderen Branchen ist auch nicht zwangsläufig immer ein Studium erforderlich, um als SAP-Berater durchzustarten. Gerade Quereinsteiger, die eine Ausbildung in informatiknahen Berufen und einige Jahre Berufspraxis haben, bringen die nötige Erfahrung in der Projektarbeit mit.

Vorbereitung und Voraussetzung

Beautiful business woman with laptop.Eine gute Vorbereitung auf die Tätigkeit ist sicher die schon erwähnte Weiterbildung zum SAP-Berater. Kurse mit SAP-Zertifizierung werden von verschiedenen Weiterbildungsinstituten angeboten und größtenteils durch den aktuellen Arbeitgeber finanziert. Umschulungen können zudem durch das Arbeitsamt gefördert werden.

Andere Voraussetzungen sind neben dem breiten Wissen an IT-Technologien, vor allem gute Englischkenntnisse, Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke. SAP-Berater sind im Regelfall mehrere Monate an Projekten tätig und werden hier auch immer wieder mit neuen Mitarbeitern zusammenarbeiten müssen.

Karriere richtig planen

Wer sich für eine Karriere als SAP-Berater entscheidet und die praktische Ausbildung über die Weiterbildungsvariante wählt, der sollte frühzeitig mit der Bewerbung beginnen. Im Regelfall dauern Bewerbungsprozesse im SAP-Bereich zwei bis drei Monate und ziehen ein umfangreiches Auswahlverfahren mit sich. Deswegen sollten sich Berufseinsteiger bereits während der Weiterbildung an SAP-spezialisierte Personalberater wenden, um unliebsame Lücken im Lebenslauf zu vermeiden.

Personalberater haben den großen Vorteil, dass sie bereits Kontakt zu entsprechenden Arbeitgebern haben und die Stellen langfristig mit der richtigen Fachkraft besetzen möchten. Sie kennen die Erwartungshaltungen und Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt und können so Einsteiger ideal bei der Karriereplanung unterstützen.

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