„Alles klar?“ – Die Spielregeln der Kommunikation am Arbeitsplatz

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hsb-rawpixel-com-250087Kommunikation ist die Fähigkeit von Menschen, sich einander mitzuteilen. Über verbale und nonverbale Mittel können Personen ihre Wünsche, Bedürfnisse, Erwartungen und Gefühle äußern. In der Psychologie behandelt man die Kommunikationsfähigkeit als einen Teil sozialer Intelligenz, welche Menschen dazu befähigt, verträglich miteinander umzugehen und gleichzeitig ihre Interessen erfolgreich zu vertreten. Erste Voraussetzung dafür ist das Wissen darüber, dass Kommunikation kontextabhängig ist. So kommuniziert man im privaten Bereich anders als im Berufsleben, wo beispielsweise eine produktive Zusammenarbeit von einer klaren Kommunikation abhängt.

Tipps und Tricks für eine klare Kommunikation

Konfliktmanagement betreiben

In der Arbeitswelt kann es zwischen einzelnen Personen immer mal zu einem Konflikt kommen. Das kann daran liegen, dass sich Arbeitskollegen schlicht nicht sympathisch sind. Der Grund kann aber auch sein, dass Mitarbeiter unterschiedliche Ansichten vertreten, wie zum Beispiel ein Geschäft abgewickelt werden sollte und vieles mehr. Unabhängig von der Ursache besteht immer die Gefahr, dass Konflikte die Produktivität schmälern und das Unternehmen am Weiterkommen hindern. In diesem Zusammenhang ist ein effektives Konfliktmanagement essentiell. Die Fähigkeiten dazu können Vorgesetzte sowie Angestellte in speziellen Seminaren von ausgebildeten Fachkräften professionell erlernen. Dabei geht es unter anderem darum, Konflikte rechtzeitig zu erkennen und Möglichkeiten zur Konfliktlösung an die Hand zu bekommen. Mithilfe von Methoden zur angemessenen Gesprächsführung gelingt es in konfliktbehafteten Situationen die eigenen Interessen gezielt zu vertreten und  gemeinsam mit dem Dialogpartner eine Lösung zu finden, von der beide profitieren.

Zuverlässige Informationsweitergabe

Damit wichtige Informationen nicht verloren gehen, ist es wichtig, diese regelmäßig zu wiederholen und sie schriftlich festzuhalten. Will man verhindern, dass die Information bei einzelnen Mitarbeitern hängen bleibt, braucht es eindeutige Handlungsrichtlinien, wer welche Art von Informationen weitergeben muss. Klar sein sollte zudem, in welchem zeitlichen Rahmen sie fließen müssen und über welches Medium man sie verbreitet, also beispielsweise per Mail, Telefon oder mündlich im Rahmen eines Meetings. Stichwort Meeting: Dieses sollte ein Team ebenso nutzen, um interne Kommunikationswege auf ihre Effektivität hin zu prüfen und gegebenenfalls umzustrukturieren.

Zwischenmenschlichkeit pflegen

Mitarbeiter, die mit sich und ihrer Situation, sprich ihrem Arbeitsumfeld zufrieden sind, leisten wissenschaftlichen Studien zufolge bessere Arbeit und sind dabei produktiver. Die Grundlage dafür liegt in einem positiven Betriebsklima, zu dem jeder Einzelne beiträgt. Jeder Mensch fühlt sich anerkannt und weiß es zu schätzen, wenn andere seine Ideen und Meinungen anhören und ernst nehmen. Wer Kollegen zuhört, zeigt sich interessiert. Das weiß in der Regel nicht nur der Redner zu schätzen. Auch für denjenigen, der nachfragt, ergeben sich neue Perspektiven und Sichtweisen – für beide Seiten eine Win-Win-Situation.

Die eigenen Fehler und Grenzen anerkennen

Jeder sollte sich selbst darüber im Klaren sein, über welche Themen man mit Kollegen sprechen möchte und welche hingegen am Arbeitsplatz tabu sein sollten, weil sie zu sehr in den Privatbereich gehen. Wer seine eigenen Grenzen anerkennt und diese klar kommuniziert, macht sein Verhalten für Mitarbeiter nachvollziehbar. Das kann Missverständnissen vorbeugen, weil sich niemand auf den Schlips getreten fühlt, wenn man bei bestimmten Gesprächsthemen reserviert reagiert. Wichtig ist, sich in Selbstreflexion zu üben und zu erkennen, wann sich Probleme oder die eigene schlechte Laune auf die Kommunikation mit anderen auswirken. In solchen Situation kann, je nach Persönlichkeit, eine Pause oder natürlich ein Gespräch mit einem vertrauten Kollegen helfen.

Bildquelle: https://unsplash.com/@rawpixel

 

Authentisch auftreten – Körpersprache im Job

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junge asiatische frau im büroWie eine Person auf uns wirkt, wird nur von einem sehr geringen Teil davon bestimmt, was sie tatsächlich sagt oder weiß. Vielmehr als der Inhalt beeinflusst uns ihr generelles Auftreten. Wir entscheiden über die Haltung, die äußere Erscheinung sowie die Mimik und Gestik wie jemand auf uns tatsächlich wirkt und welchen Eindruck er bei uns hinterlässt. Vor allem im Beruf ist ein sicheres Auftreten in vielen Situationen entscheidend. Weiterlesen

Existenzgründung nach dem Studium

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Business Finish LineNach einem erfolgreich absolvierten Studium wartet leider nicht immer direkt der Traumjob auf Studenten. Dennoch trauen sich nur 7 Prozent der aktuellen Absolventen den direkten Sprung in die Selbständigkeit zu. Dabei ist es besonders für Studenten sehr einfach, mit einer guten Geschäftsidee in die freie Wirtschaft zu starten. Sie sind noch jung, haben oftmals einen sehr soliden fachlichen Background und sind im Idealfall bereits gut vernetzt. Dennoch gibt es einiges zu beachten, wenn eine Existenzgründung direkt nach dem Studium in Angriff genommen werden soll. Weiterlesen

Den Jobeinstieg meistern – mit den richtigen Soft Skills punkten

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Business Finish LineWer sich als Absolvent aktuelle Stellenbeschreibungen ansieht, merkt schnell, dass neben Fachkompetenzen auch immer mehr Soft Skills von den Bewerbern gefordert werden. Unternehmen legen Wert auf Mitarbeiter, die nicht nur fachlich überzeugen, sondern auch teamfähig sind, lösungsorientiert denken und sich adäquat ausdrücken können. Weiterlesen

Praktika – nur Pflichten oder auch Rechte?

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abitur_hsbErfahrungen für das Berufsleben sammeln oder billige Arbeitskraft – viele Praktikanten finden sich in einer Grauzone wieder. Denn ihre Rechte und Pflichten sind nicht gesetzlich geregelt. Doch was können sie wirklich einfordern und was müssen sie dafür im Gegenzug leisten? Weiterlesen

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