Der Beruf als DJ

disc jockey
© Sammy-Williams Pixabay

Berufsbild

Ein Disc Jockey ist maßgeblich für die Stimmung auf Veranstaltungen verantwortlich. Er bestimmt, welche Musik gespielt wird. Dabei sollte man im Vorfeld eine zum Anlass passende Playlist erstellt werden. Der DJ sorgt auch für stimmige Übergänge zwischen den Songs. Natürlich sollte man dabei auch hin und wieder auf die Wünsche des Publikums eingehen. Man braucht ein Gespür dafür, was die Stimmung hebt und die Leute bei Laune hält. Leider existiert keine direkte Ausbildung zum DJ. Man kann allerdings in sogenannten DJ-Schulen die Basics des DJ Daseins erlernen.

Ablauf der Ausbildung

Wie bereits erwähnt gibt es keine staatlich anerkannte Ausbildung zum Discjockey. Eine Alternative sind DJ Schulen, welche an verschiedenen Standorten in Deutschland vertreten sind. Vergleiche am besten online, um die besten Kurse zu finden. Dort ist es dann üblich, dass man einmal pro Woche für 30, 45 oder 60 Minuten unterrichtet wird. Außerdem werden auch in Schulferien oft ein Workshop oder Camps angeboten.

Was dich nach deiner Ausbildung erwartet

Ein DJ ist meist als Selbstständiger unterwegs, fest Angestellte Disc Jockeys gibt es nur sehr selten. Der Vorteil ist, dass man dadurch frei über Aufträge entscheiden kann, je nachdem wie es dir passt, man ist also sehr flexibel. Allerdings bedeutet das auch, dass ein DJ bei der Stange bleiben muss, um nicht ohne Einkommen dazustehen. Ein gutes Marketing Konzept, um den Markt auf dich aufmerksam zu machen, ist also sehr wichtig. Je besser du bei deinen Aufträgen in Erinnerung bleibst, desto eher werden besser bezahlte Auftritte Wirklichkeit. Wenn man gerade erst startet mit dem neuen Leben als DJ, kann man in der Regel mit einem Honorar zwischen 100 und 1.000 Euro erfahrungsgemäß rechnen.

Es gibt sogar Agenturen für DJs, welche dich dann an einen Veranstalter vermitteln, gegen eine kleine Provision für die Vermittlung. Dafür muss man sich nicht mit der Suche nach Aufträgen beschäftigen. Wer es lieber selbst in die Hand nehmen will, braucht heutzutage eine Webseite und eine ausgeprägte Social Media Präsenz. Es empfiehlt sich auch Clubs direkt anzusprechen und zu fragen, ob man dort auflegen darf.

Ein guter Indikator ist, wenn man in der Vergangenheit oft gute Noten logischerweise in Musik hatte/hat. Ein wenig Plan von der Technik erleichtert die Wartung des Equipments. Es sollte einem klar sein, dass DJs hauptsächlich nachts arbeiten und man wahrscheinlich sehr oft unterwegs sein wird. Man sollte immer auf den neuesten Stand bleiben und sich eigenständig weiterbilden. Wer das Handwerk beherrscht, wird viel Freude mit dem Leben als Discjockey haben.

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