Die beliebtesten Ausbildungsberufe 2021

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Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende entgegen. Wer bislang keine Bewerbung abgeschickt hat, muss sich beeilen. Doch welche Ausbildungsberufe kommen überhaupt in Frage? Vielen jungen Menschen fällt die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Berufsfeld schwer. Schließlich soll der zukünftige Beruf mehrere Anforderungen erfüllen. Allen voran steht die Frage nach Lohn oder Gehalt.

Auch die generellen Berufsaussichten sollten einbezogen werden. Dabei ist auch die Frage der Weiterbildungsmöglichkeiten einzubeziehen. Last but not least: Bereitet der Beruf überhaupt Freude?

Soll es eine klassische Ausbildung sein oder etwas Innovatives wie die Ausbildung bei InKonstellation, die Freiheit, Flexibilität und Selbstständigkeit ermöglicht? Es folgt eine kleine Aufstellung der besten und somit beliebtesten Ausbildungsberufe für das Jahr 2021.

IT-Branche: Stetiger Bedarf an Fachkräften

Die IT-Branche boomt und mit ihm das Internet. Ob über den heimischen PC, den Firmencomputer, per Smartphone oder Tablet: Jeder loggt sich täglich auf irgendwelchen Plattformen ein. E-Mails abrufen, Termine planen, Zoom-Meetings abhalten. All diese Aufgaben beschreiben den Alltag der Menschen ziemlich genau. Darüber hinaus nutzen die meisten Menschen das Internet zu folgenden Zwecken:

  • Aufbau und Erweiterung des Bekanntenkreises
  • Lesen von E-Books
  • Besuch von Weiterbildungskanälen im Netz
  • Nachholen von Abschlüssen beruflicher oder schulischer Natur
  • Zum Spielen und Zeitvertreib
  • Um Filme und Musik zu streamen
  • Zum Teilen von Informationen mit Freunden

All diese Anforderungen der heutigen Menschen an das Internet gilt es zu erfüllen. Das ist jedoch nicht selbstverständlich. Wir benötigen mehr Fachkräfte in der IT-Branche. Vor allen Dingen Fachinformatiker/innen für Anwendungsentwicklung sind gefragt.

Die Ausbildung ist theoretischer Natur, der spätere Arbeitsalltag besteht aus dem Lösen logischer Probleme und ist daher sehr vielseitig. Beliebt ist der Beruf deshalb, weil er ein vergleichsweise hohes monatliches Einkommen sichert und die Weiterbildungsmöglichkeiten unerschöpflich sind.

Kaufmännische Ausbildungen: Nicht jede macht Sinn

Kaufmännische Ausbildungen waren lange Zeit sehr hoch angesehen. Heute hat sich das verschoben. Immer mehr Menschen wurden zu Bürokaufleuten ausgebildet. Ein Beruf, der mittlerweile durch spezifischere Ausbildungen abgelöst wurde. Noch immer ist die Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau sehr hoch angesehen. Diese komplexe Ausbildung ermöglicht es den Kaufleuten möglich nach erfolgreichem Abschluss in allen Bereichen der Industrie eingesetzt werden zu können. Weitere kaufmännische Ausbildungen, die 2021 sehr populär sind:

  • Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
  • Bankkaufmann/-frau
  • Immobilienkaufmann/-frau

Alle genannten kaufmännischen Ausbildungen gehen mit einem adäquatem Gehalt einher. Weiterhin ist es möglich Fortbildungen und sogar ein Studium anzuschließen. Wer kein Abitur hat, kann nach erfolgter Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung direkt in das BWL-Studium oder in einen anderen Wirtschaftsstudiengang übergehen.

Erzieher*in: Kindern beim Einstieg ins Leben helfen

Noch immer ist der Beruf im Bereich der Erziehung hoch angesehen. Kinder brauchen eine Anleitung und Struktur, um sich in unserer Gesellschaft und dem System zurechtzufinden. Der Ausbildungsberuf im Bereich der Erziehung hilft ihnen dabei die wichtigsten Kompetenzen zu entwickeln. Diese werden sie ein Leben lang begleiten.

Die Ausbildung zum Erzieher oder zur Erzieherin geht leider mit einem geringeren monatlichen Einkommen einher. Wer sich jedoch kontinuierlich fortbildet, hat gute Aufstiegschancen. Hier ist sogar ein Studium im Bereich der Pädagogik möglich. Zudem können Erzieher auch mit psychisch kranken Menschen arbeiten.

Der soziale Beruf geht mit einer hohen Verantwortung einher. Zudem ist es wichtig stressresistent zu sein. Wer Lautstärke, Konflikte und Schwierigkeiten im Alltag lieber meidet, ist hier nicht gut aufgehoben. Weiterhin erwarten Firmen von potenziellen Auszubildenden ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Ehrgeiz, guter Umgang mit Kindern, ein hohes Maß an Empathie, Konfliktfähigkeit und orientiertes Lösungsverhalten. Natürlich sollten auch die Noten des Schulabschlusszeugnisses stimmen. Hier reicht die Mittlere Reife aus, wobei immer mehr Firmen bevorzugt auf Abiturienten zurückgreifen.

Pflegefachmann und Pflegefachfrau

In der Pflege zu arbeiten, ist eine äußerst lohnenswerte Idee. Der Pflegeberuf zählt zu den System relevanten Berufen. Kaum ein anderer Beruf ist so wichtig wie dieser. Erkranken Menschen, so stellen Pflegefachkräfte die Rehabilitation des Erkrankten sicher. Dabei sind sie in den unterschiedlichsten Richtungen informiert.

Die Ausbildung ist äußerst komplex und schließt neben den allgemeinen Lehrinhalten auch viel Medizin und somit Pathologie, Anatomie und Physiologie ein. Die Entscheidung für diesen Beruf sollte nur dann erfolgen, wenn die Kenntnisse und das Interesse an diesen Themen sehr hoch sind. Das Abitur ist eine sehr gute Vorbereitung, wobei auch hier der Realschulabschluss ausreichend ist.

Wichtig: Der Alltag in der Pflege ist sehr vielseitig. Außerdem ist es für Auszubildende unabdingbar den richtigen Umgang mit schweren Krankheiten und massivem Leid zu finden. Auszubildende dürfen die Erlebnisse aus dem Klinikalltag gedanklich nicht mit nach Hause nehmen. Wer gerne Menschen helfen möchte und sich den Beruf der Pflegekraft ausgesucht hat, sollte in jedem Fall vor Unterschreiben eines Ausbildungsvertrages ein längeres Praktikum absolvieren. Dieses wird von den Kliniken sehr gern angenommen und die Chancen auf den Ausbildungsplatz erhöhen sich. Auch hier gibt es viele Aufstiegsmöglichkeiten. Auch ein Medizinstudium ist möglich. Allerdings liegt der monatliche Verdienst nicht im oberen Bereich. Das gilt es unter Einbeziehung der anderen Faktoren zu bedenken.

Fluglotsen: Mehr Sicherheit in der Luft

Jeden Tag machen sich unzählige Flugzeuge auf den Weg, um von einer Stadt in eine andere zu kommen. Fluglotsen gewährleisten die Sicherheit in der Luft. Sie navigieren Flugzeuge und kümmern sich um einen sicheren Start sowie eine reibungslose Landung. Da das Gehalt von Fluglotsen bereits in der Ausbildung sehr hoch ist, gibt es unzählige Bewerber.

Es macht daher auch an dieser Stelle Sinn vorab über themennahe Kenntniserweiterungen nachzudenken. Weiterhin sind bei diesem Beruf die Schulnoten entscheidend. Das Abitur sollte vor allem im mathematischen Bereich ziemlich gut ausfallen. Zudem gilt es das enthaltene Gespräch mit einem Psychologen durchzuführen und zu bestehen. Er entscheidet, ob der Bewerber psychisch geeignet ist.

Alternative Berufe ergreifen

Mittlerweile geraten immer mehr Berufe in den Fokus, die keine klassische Ausbildung erfordern. So können sich Interessierte für ein Fernstudium entscheiden und zum Journalist werden. Auch Berufe im Marketing-Bereich erfordern selten einen langjährigen Ausbildungsweg. Das bringt viele Vorteile mit sich, weist jedoch auch Risiken auf.

Wer jedoch in diesem Bereich Fuß fassen will und ein wenig Geld zur Verfügung hat, kann sehr viel erreichen und von den neumodischen Entwicklungen im Netz profitieren. Auch digitale Kunst lebt auf. Illustratoren, Game Designer und andere Berufe sprießen wie Pilze aus dem Boden.