Von Beruf Detektiv

Detektiv
© Sammy-Sander – Pixabay

Die Arbeit eines Detektivs ist in Deutschland streng geregelt. Er kommt als privater Ermittler immer dann zum Zuge, wenn kein direktes Ermittlungsinteresse oder keine Chancen auf eine Ermittlung durch staatliche Stellen besteht. Oft ist dies bei Versicherungsfällen der Fall, oder aber bei anderen privaten Ereignissen über die er Klarheit verschaffen soll. Die Ausbildung ist nicht einheitlich geregelt und auch nicht zwingend vorgeschrieben. Allerdings ist sie auf jeden Fall empfehlenswert, alleine um den Anforderungen des Berufes gerecht werden zu können.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Detektiv findet durch private Ausbilder, oft in Form von Lehrgängen oder aber in Form eines Fernlehrganges statt. Es gibt keine Zugangsvoraussetzungen, allerdings ist eine entsprechende berufliche Vorerfahrung durchaus empfehlenswert. Auch über die IHK kann ein Fachlehrgang zum Detektiv abgeschlossen werden. Das Zertifikat der IHK ist in Deutschland der höchste Berufsabschluss, der für diesen Beruf erreicht werden kann.

Regelung der Ausbildung / Ablauf

Das Mindestalter für den Zugang zum Beruf beträgt 18 Jahre. Des Weiteren sind ein eintragsfreies Führungszeugnis, sowie der Nachweis über ein gepflegtes Äußeres und einen soliden Lebensstil notwendig. Die Ausbildung erfolgt entweder vor Ort, oder aber im Homeoffice. Inhaltlich sind Präsenzveranstaltungen vorzuziehen und gerade für Menschen empfehlenswert, die noch wenig oder gar keine Erfahrung in diesem Bereich haben.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung beträgt in der Regel bis zu sechs Monate. Auch längere Ausbildungen sind durchaus denkbar. Da es für diesen Beruf einiges an Fachwissen benötigt, handelt es sich um eine Vollzeitausbildung, deren wöchentlichen Lernaufwand mit mindestens 18 Stunden zu beziffern ist.

Abschluss der Ausblick

Der Abschluss erfolgt bei der IHK durch eine schriftliche Abschlussprüfung. Viele private Anbieter bereiten auf diese Abschlussprüfung vor. Die Zertifikate privater Anbieter berechtigen alleine noch nicht zur Führung der Berufsbezeichnung.

Ausblick nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung ist man eine gefragte Fachkraft und verfügt über ein breites Fachwissen. Es ist wichtig sich zu spezialisieren. Ein Versicherungsdetektiv sollte sich dementsprechend qualifizieren, ebenso wie ein Detektiv für private Ermittlungen aller Art. Oft ist man als Detektiv selbständig und auf Honorarbasis beschäftigt. Eine feste Anstellung findet man nur selten. Der Erfolgsdruck ist hoch, allerdings sind die Verdienstchancen nicht schlecht. Wer gut arbeitet, und entsprechende Erfolge vorweisen kann hat gute Chancen für einen hochwertigen Verdienst.

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Berufsbild

Da eine Spezialisierung fast zwingend notwendig ist, empfiehlt es sich einschlägige Kurse zu besuchen und sich beruflich kontinuierlich weiterzubilden. Auch hier haben private Anbieter viele Möglichkeiten und spezialisierte Fortbildungen im Angebot. Diese zu nutzen ist wichtig, damit die tägliche Arbeit als Detektiv maximal erfolgreich sein kann. Nur wer in diesem Beruf sein Wissen erweitert, und die neuesten Methoden für Ermittlungen und Techniken nutzen kann, wird langfristig erfolgreich tätig sein und seinen Kunden hochwertige Ergebnisse präsentieren können.

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