Das perfekte Unternehmen: Traumfirma für Bewerber

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karriere job bewerbung  Das perfekte Unternehmen: Traumfirma für BewerberIm perfekten Unternehmen zu arbeiten wünschen sich viele. Doch natürlich variieren da die Vorstellungen je nach Mitarbeiter. Wohl fühlen wollen sich aber alle. Weiterlesen

Europas Zukunft – Wie junge Menschen abgehängt werden

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hanebuechen  Europas Zukunft – Wie junge Menschen abgehängt werdenWir leben in Zeiten der Unverbindlichkeit. Das Leben ist befristet, die Lebensverhältnisse werden es immer mehr. Europas Jugend war noch nie so gebildet. Und mobiler und flexibler geht es kaum mehr. Aber immer mehr junge Menschen leben mit einer Schere im Kopf. War ich gestern dort, bin ich jetzt hier, werde ich morgen woanders sein. Die digitale Welt lässt ihnen ein Stück Heimat. Sicherheit ist unterdessen stets woanders. Arbeitgeber und Arbeitnehmer denken zunehmend in Optionen, kaum mehr in Visionen.

Was sich in Süd- und Osteuropa mit der Jugendarbeitslosigkeit auch unter Akademikern widerspiegelt, wird in Deutschland mit einem bedenklichen Trend noch aufgefangen. Es ist nicht allein die Generation Praktikum, die ich bei diesem Satz im Auge habe. Es ist auch und besonders die schlechter werdende Ausbildungsqualität im dualen System. Aufgrund knapper Personalressourcen kann jungen Menschen in vielen Unternehmen und Dienstleistungsberufen nur noch wenig Zeit und Aufmerksamkeit im Rahmen ihrer Ausbildung geschenkt werden.

Ein Gefühl der Leere nach so vielen Anstrengungen

Viele junge Menschen in Süd- und Osteuropa, die ihren Masterabschluss gerade in der Tasche haben, leben nach ihrem akademischen Ausflug wieder bei den Eltern. Was sie empfinden, entspricht etwa dem, was Robert Musil einmal in „Der Mann ohne Eigenschaften“ für seinen Protagonisten Ulrich so treffend formuliert hat: „Bei allem, was er unternahm – körperliche Leidenschaften ebenso darunter verstanden wie geistige –, war er sich schließlich wie der Gefangene von Vorbereitungen vorgekommen, die nicht zu ihrem eigentlichen Ende kamen, und im Verlauf der Jahre war seinem Leben darüber das Gefühl der Notwendigkeit ausgegangen wie das Öl in einer Lampe.“

Viele junge Menschen sind heute mehr denn je auf dem Sprung. Da mögen sich einige von ihnen noch in der Freiheit der Möglichkeitswelten wohlfühlen, aber auch sie kann irgendwann die Bilanz ereilen, in der die Frage quält: „Welche Unsicherheiten erwarten mich noch nach all diesen Anstrengungen?“ Denn ein weiterer Trend muss Sorge bereiten, nämlich der, dass sich Zeitarbeitsunternehmen in den letzten Jahren stärker als zuvor auf akademische Fachkräfte konzentrieren. Arbeitgeber verweisen bei dieser Diskussion auf die notwendige Flexibilität und die starren Kündigungsfristen in Deutschland. Aber ist der akademische Leiharbeiter wirklich ein Zukunftsmodell?

Nein sagen und sich schätzen

Man möchte in dieser bedenklichen Entwicklung jungen Menschen bei solchen Angeboten zurufen: „Nein sagen und sich schätzen!“ Nicht die Leih- und Zeitarbeit ist dabei an sich minderwertig, eher die gesellschaftliche Leistungsbilanz und Wertschätzung gut ausgebildeter Generationen, die bei solchen fragwürdigen Entwicklungen auf Dauer Rückfragen an das Prinzip Hoffnung stellen müssten, das sie mit ihrem akademischen Bildungsweg verbunden haben. Wenn der Arbeitsmarkt mittelfristig nicht mehr die Bildungsleistungen junger Menschen honoriert, entfällt der Sinn der europäischen Zukunftslosung: „Lebenslanges Lernen!“

Daher warnen schon jetzt einige Fachexperten vor einer übertriebenen Akademisierung ganzer Generationen. Sie verschweigen aber eben, dass die Ausbildungsqualität auch nicht mehr das ist, was sie einmal war. Viele junge Menschen berichten hier von unbezahlten Überstunden und mangelnder Betreuung. Weil Zeit eben eine befristete Ressource ist und Menschen als Kosten gesehen werden.

Orientierung und Stabilität

Wer den Fachkräftemangel beklagt, muss jungen Menschen im Unternehmen eine Werteorientierung und eine Stabilität anbieten. So schön sich die aus Werbeagenturen zusammengestellten Unternehmensphilosophien auf den Webadressen immer lesen, so wichtig ist es, dass diese Maxime im Unternehmen von oben nach unten auch gelebt wird. Es gibt weder für Unternehmen noch für junge Menschen ein risikofreies Leben. Und Angst ist ganz gewiss der schlechteste Ratgeber.

Aber man darf einmal daran erinnern, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg unter wesentlich schwierigeren Bedingungen einen wahren Gründerboom gab, in dem Wirtschaftsethik und Wirtschaftlichkeit noch nicht gegeneinander ausgespielt wurden. Reinhard Mohn ist ein solcher Unternehmertyp und Visionär gewesen, der mit Bertelsmann einen weltweiten Konzern aufgebaut hat und es sich bis in die letzten Jahre seiner aktiven Zeit nicht hat nehmen lassen, in der gemeinschaftlichen Kantine in Gütersloh Gespräche mit Auszubildenden zu führen.

 

 

Eine Welt voller Ideen – Warum das Scheitern eine gute Ideenschmiede ist

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hanebuechen  Eine Welt voller Ideen – Warum das Scheitern eine gute Ideenschmiede istWir führen heute in der Wirtschaft über alles Buch, nur nicht über die Zahl der gescheiterten Ideen. Dabei wissen wir doch alle, wie viele gute Ideen aus schlechten oder nicht praktizierbaren entstehen. Weiterlesen

Generation Y: Selbstbestimmung und Sicherheit

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karriere job  Generation Y: Selbstbestimmung und SicherheitDie berühmt-berüchtigte Generation Y will alle Freiheiten aber keine Verpflichtungen. Soviel zu dem gängigen Klischee, mit dem man es sich ohne Zweifel einfach macht. Doch wer steckt hinter dem Begriff der Generation Y? Zu allererst: Zu der Generation Y gehören grob alle  Menschen, die zwischen den späten 70ern und den frühen 1990er-Jahren geboren sind. Dabei sind sie recht priviligiert aufgewachsen. Sie konnten studieren, was sie wollten, Auslandsaufenthalte waren kein Problem und finanzielle Sorgen hatten sie höchstens nur in geringem Maße.  Weiterlesen

Leistungsdruck und Prüfungsangst – Wie Kindheit und Erwachsenwerden zur Belastung werden

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hanebuechen  Leistungsdruck und Prüfungsangst – Wie Kindheit und Erwachsenwerden zur Belastung werdenEs ist wieder so weit. Die Zeit der Schulempfehlungen naht in Deutschlands Grundschulen, Eltern besuchen Infoveranstaltungen und auch nach Ende der Sekundarstufe 1 müssen die Erziehungsberechtigten hier und da bald entscheiden, wie es weitergehen soll mit ihrem Kind. Weiterlesen

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