Prüfungsanfechtung: Das gilt es zu beachten

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Sie sind durch eine entscheidende Prüfung gefallen und können nun möglicherweise Ihr Fach, das Sie  sehr lange Zeit studiert haben, nicht abschließen. In diesem Fall kann Ihnen eine Prüfungsanfechtung durch einen dafür spezialisierten Rechtsanwalt helfen, die nötige Prüfung doch noch zu bestehen. Doch wie funktioniert die Prüfungsanfechtung und was ist ihr Ziel? Macht eine Prüfungsanfechtung wirklich Sinn? Im Folgenden sollen Sie einen Überblick über diese Fragestellungen bekommen.

In welchem Studiengang ist einen Anfechtung der Prüfung möglich?

Generell können Sie sämtliche Prüfungen in allen Fächern anfechten. Besonders häufig geschieht das in den Bereichen der Medizin, der Rechtswissenschaften, der Architektur, in den Lehramtsstudiengängen und in den Religionswissenschaften.

Ziel der Prüfungsanfechtung

Wenn Sie eine Prüfung anfechten wollen, bestehen diese beiden Optionen:

  1. Wiederholung der Prüfung:

Sie möchten, dass die gegebene Note aufgehoben wird und Sie die Prüfung wiederholen dürfen? Dies ist empfehlenswert, wenn die Prüfungsbedingungen nicht fair waren. Diese lassen sich in den verschiedenen Prüfungsgesetzen der jeweiligen Studiengänge nachsehen. Dort ist unter anderem Folgendes für die mündliche Prüfung geregelt:

  • Dauer
  • Rechtzeitige Ladung der Prüflinge
  • Anzahl der Prüflinge in der Prüfungssituation
  • Richtige Erstellung eines Protokolls über die Prüfung
  • Anzahl der Prüfer
  • Anzahl der Beisitzer

Wurde eine dieser Formalitäten nicht richtig eingehalten, haben Sie das Recht darauf, die Prüfung zu wiederholen. Wurden Sie als Prüfling während der Prüfung beleidigt oder ungerecht behandelt, ist das auch ein Grund, eine Wiederholung einzuklagen.

  1. Höherbewertung:

Wenn es Ihr Ziel ist, eine bessere Note zu bekommen, weil zum Beispiel nachweisbar korrekte Antworten als falsch bewertet wurden, lohnt es sich eine Höherwertung einzuklagen. Damit werden Sie nicht mehr mit dem Stress der Prüfungssituation konfrontiert. Durch eine Neubewertung der Prüfung erhalten Sie dann gegebenenfalls ein besseres Ergebnis.

Wie funktioniert die Prüfungsanfechtung?

Wenn Sie der Meinung sind, dass die Prüfung nicht rechtens war, wenden Sie sich zunächst an einen Anwalt, der sich auf Prüfungsanfechtungen spezialisiert hat. Dieser prüft, ob eine solche Anfechtung für Ihren konkreten Fall infrage kommt. Ist dies zutreffend, so leitet der Spezialist zunächst ein Widerspruchsverfahren gegen die Erlassbehörde – in der Regel in Hochschule – ein. Ist dieses erfolgreich, haben Sie das Verfahren gewonnen. Wird der Widerspruch hingegen abgelehnt, muss die Klage dem Verwaltungsgericht vorgelegt werden. Achten Sie darauf, dass Sie fristgerecht handeln. Die Fristen für den Widerspruch und die Klage betragen jeweils einen Monat. Zwei Aspekte sind bei der Prüfungsanfechtung zu klären: Liegt eine fehlerhafte Beurteilung vor oder ist die Prüfung aufgrund fehlerhaften Verhaltens unfair verlaufen.

Lohnt sich eine Prüfungsanfechtung?

Pauschale Angaben über die Chancen einer Prüfungsanfechtung lassen sich nur schwer machen. Ohne die Betrachtung des konkreten Einzelfalls können kaum Angaben über Erfolg oder Misserfolg der Klage gemacht werden. Generell lässt sich jedoch festhalten, dass Verfahrensfehler in der Regel einfacher nachzuweisen sind als fehlerhafte Beurteilungen. Grund dafür ist, dass die Prüfer als Zeugen vor Gericht aussagen und dabei ihre Ansicht vertreten. Gibt es jedoch weitere Zeugen oder einen Sachverständigen, kann sich dies zugunsten des Klägers auswirken. Besser belegen lässt sich hingegen ein fehlerhaftes Verfahren, da die einzelnen Schritte in den Prüfungsakten festgehalten und somit urkundlich belegbar sind.

 

Der Karriere Antrieb geben – mit dem Kombinationsstudium Betriebswirt und Bachelor

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Arbeiten Sie im kaufmännischen Bereich, kann Ihnen ein Abschluss zum staatlich geprüften Betriebswirt und ein entsprechender Bachelor of Arts ganz neue Karrierechancen eröffnen. Doch gerade wenn Sie berufstätig sind, ist es schwierig, ein Studium aufzunehmen. Sie brauchen ein Modell, das Ihnen Flexibilität bietet und gleichzeitig möglichst schnell und organisiert zu einem Abschluss führt. Ein solches Studium bietet die DAA Wirtschaftsakademie zusammen mit ihrem Hochschulpartner, der HFH Hamburger Fern-Hochschule. Hier können Sie Ihr Studium ganz wie Sie möchten in Vollzeit oder Teilzeit abschließen.

Abschluss im 2-Stufen-System

In zwei Stufen gegliedert, machen Sie zuerst Ihren Abschluss als staatlich geprüfter Betriebswirt an der DAA Wirtschaftsakademie in vier beziehungsweise sechs Semestern. Das bildet die Basis, um den darauffolgenden Abschluss des Bachelor of Arts über die Partnerhochschule HFH Hamburger Fern-Hochschule zu erwerben. Diese Kooperation zwischen den beiden Hochschulen ermöglicht Ihnen einen reibungslosen Ablauf Ihres Studiums. Auch bedeutet das, dass der Studienort Düsseldorf an der DAA Wirtschaftsakademie von Anfang an bestehen bleibt. Ausnahme sind die insgesamt drei Blockwochenenden, an denen Sie zu der HFH-Zentrale fahren werden. Aber auch diese lassen sich mit vorausschauendem Blick gut einplanen.

Voraussetzungen

Als Studienvoraussetzung gilt eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung in den Bereichen Wirtschaft oder Verwaltung sowie ein Nachweis der mittleren Reife oder des (Fach-)Abiturs. Bis zur Abschlussprüfung zum Staatlich geprüften Betriebswirt sollten Sie mindestens ein Jahr Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich nachweisen können. Verfügen Sie über keine kaufmännische Ausbildung, müssen Sie über eine mindestens fünfjährige kaufmännische Berufspraxis verfügen. Das Aufbaustudium an der HFH Hamburger Fern-Hochschule ist nur mit dem Abschluss des Staatlich geprüften Betriebswirtes möglich.

Dieses Studium ist auch für diejenigen attraktiv, die über kein Abitur verfügen. Gerade in der ersten Phase wird darauf geachtet, dass wissenschaftliche Elemente so vermittelt werden, dass auch diese Studierenden gut mitkommen. Dabei stehen Ihnen die Dozenten der DAA ständig zur Verfügung, um Ihnen einen erfolgreichen Abschluss zu ermöglichen. Im Zuge einer erfolgreichen Prüfung zum Staatlich geprüften Betriebswirt wird Ihnen, mit einer zusätzlichen Prüfung, auch die Fachhochschulreife erteilt.

Dieser duale Studiengang legt großen Wert auf aktuelle Studienmaterialien und einem engmaschigen Kontakt zwischen Dozenten und Studierenden. Auch sollen Kenntnisse nicht nur vermittelt, sondern auch beherrscht werden, ein praxisnaher Bezug hat also einen genauso großen Stellenwert wie die theoretischen Kenntnisse. Auf diese Weise erhalten Sie einen staatlich anerkannten Abschluss, der mit einem hohen Anspruch an Qualität verbunden ist und der für Sie und ihren (künftigen) Arbeitgeber sofort umsetzbar ist.

Hier geht es zum Angebot der DAA Wirtschaftsakademie.

 

„Alles klar?“ – Die Spielregeln der Kommunikation am Arbeitsplatz

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hsb-rawpixel-com-250087Kommunikation ist die Fähigkeit von Menschen, sich einander mitzuteilen. Über verbale und nonverbale Mittel können Personen ihre Wünsche, Bedürfnisse, Erwartungen und Gefühle äußern. In der Psychologie behandelt man die Kommunikationsfähigkeit als einen Teil sozialer Intelligenz, welche Menschen dazu befähigt, verträglich miteinander umzugehen und gleichzeitig ihre Interessen erfolgreich zu vertreten. Erste Voraussetzung dafür ist das Wissen darüber, dass Kommunikation kontextabhängig ist. So kommuniziert man im privaten Bereich anders als im Berufsleben, wo beispielsweise eine produktive Zusammenarbeit von einer klaren Kommunikation abhängt.

Tipps und Tricks für eine klare Kommunikation

Konfliktmanagement betreiben

In der Arbeitswelt kann es zwischen einzelnen Personen immer mal zu einem Konflikt kommen. Das kann daran liegen, dass sich Arbeitskollegen schlicht nicht sympathisch sind. Der Grund kann aber auch sein, dass Mitarbeiter unterschiedliche Ansichten vertreten, wie zum Beispiel ein Geschäft abgewickelt werden sollte und vieles mehr. Unabhängig von der Ursache besteht immer die Gefahr, dass Konflikte die Produktivität schmälern und das Unternehmen am Weiterkommen hindern. In diesem Zusammenhang ist ein effektives Konfliktmanagement essentiell. Die Fähigkeiten dazu können Vorgesetzte sowie Angestellte in speziellen Seminaren von ausgebildeten Fachkräften professionell erlernen. Dabei geht es unter anderem darum, Konflikte rechtzeitig zu erkennen und Möglichkeiten zur Konfliktlösung an die Hand zu bekommen. Mithilfe von Methoden zur angemessenen Gesprächsführung gelingt es in konfliktbehafteten Situationen die eigenen Interessen gezielt zu vertreten und  gemeinsam mit dem Dialogpartner eine Lösung zu finden, von der beide profitieren.

Zuverlässige Informationsweitergabe

Damit wichtige Informationen nicht verloren gehen, ist es wichtig, diese regelmäßig zu wiederholen und sie schriftlich festzuhalten. Will man verhindern, dass die Information bei einzelnen Mitarbeitern hängen bleibt, braucht es eindeutige Handlungsrichtlinien, wer welche Art von Informationen weitergeben muss. Klar sein sollte zudem, in welchem zeitlichen Rahmen sie fließen müssen und über welches Medium man sie verbreitet, also beispielsweise per Mail, Telefon oder mündlich im Rahmen eines Meetings. Stichwort Meeting: Dieses sollte ein Team ebenso nutzen, um interne Kommunikationswege auf ihre Effektivität hin zu prüfen und gegebenenfalls umzustrukturieren.

Zwischenmenschlichkeit pflegen

Mitarbeiter, die mit sich und ihrer Situation, sprich ihrem Arbeitsumfeld zufrieden sind, leisten wissenschaftlichen Studien zufolge bessere Arbeit und sind dabei produktiver. Die Grundlage dafür liegt in einem positiven Betriebsklima, zu dem jeder Einzelne beiträgt. Jeder Mensch fühlt sich anerkannt und weiß es zu schätzen, wenn andere seine Ideen und Meinungen anhören und ernst nehmen. Wer Kollegen zuhört, zeigt sich interessiert. Das weiß in der Regel nicht nur der Redner zu schätzen. Auch für denjenigen, der nachfragt, ergeben sich neue Perspektiven und Sichtweisen – für beide Seiten eine Win-Win-Situation.

Die eigenen Fehler und Grenzen anerkennen

Jeder sollte sich selbst darüber im Klaren sein, über welche Themen man mit Kollegen sprechen möchte und welche hingegen am Arbeitsplatz tabu sein sollten, weil sie zu sehr in den Privatbereich gehen. Wer seine eigenen Grenzen anerkennt und diese klar kommuniziert, macht sein Verhalten für Mitarbeiter nachvollziehbar. Das kann Missverständnissen vorbeugen, weil sich niemand auf den Schlips getreten fühlt, wenn man bei bestimmten Gesprächsthemen reserviert reagiert. Wichtig ist, sich in Selbstreflexion zu üben und zu erkennen, wann sich Probleme oder die eigene schlechte Laune auf die Kommunikation mit anderen auswirken. In solchen Situation kann, je nach Persönlichkeit, eine Pause oder natürlich ein Gespräch mit einem vertrauten Kollegen helfen.

Bildquelle: https://unsplash.com/@rawpixel

 

Klarheit für Berufseinsteiger ✨ beSINNliche Weihnachts-ZEIT?! – Impuls-Video 14

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header-14Nächstes Jahr wird alles anders – kennt ihr den Spruch? Wahrscheinlich. Da geht es auf die Weihnachtszeit zu und eigentlich sollte es Ruhe, Erholung und Besinnlichkeit geben. Stattdessen fängt es meist schon in der Vorweihnachtszeit an, dass es im Job noch ganz viel zu tun gibt (Jahresabschluss, wie man es in einigen Branchen nennt), dazu Geschenke gekauft werden müssen und die ganzen Festtage mit Familie und Freunden auch durchgetimt werden möchten. Weiterlesen

Klarheit für Berufseinsteiger – Aktive Ruhe-Inseln für Studenten – Impuls-Video 13

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13Da schlägt es doch fast 13! Na, hoffentlich nicht ganz, aber tatsächlich präsentieren wir euch heute unser 13. Video. :-) Und damit sprechen wir dieses Mal vor allem euch als Studenten an. Denn jeder von euch hat zwischendurch bestimmt mal einen Hänger oder auch Stress und wünscht sich vielleicht genau so eine aktive Ruhe-Insel im (Uni-)Alltag. Weiterlesen

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