keyboardSich im Studiums-Dschungel zurecht zu finden, kann ganz schön überwältigend sein. Im Idealfall soll alles problem-und lückenlos ablaufen: Das Studium in möglichst kurzer Zeit durchziehen, mit den besten Noten und dann auch noch bitte zielstrebig und karriereorientiert.

Da ist es kein Wunder, dass sich der einzelne Student schnell verloren fühlt. Genau das haben sich auch die Gründer von Gradeview gedacht, Max Weber und Jonas Menk. Die beiden haben noch in der Studentenzeit damit angefangen, das Webtool zu entwickeln. Somit kennen sie genau die Bedürfnisse der Studenten und wissen sehr gut, welche Hilfsmittel gebraucht werden, wenn es um die eigene Studienplanung geht.

Gradeview ist daher ein willkommener Helfer, mit dem man sich als Student mit seinen Noten organisieren kann. Doch nicht nur das, es liefert auch eine Möglichkeit, sich mit seinen Kommilitonen vergleichen zu können. Nicht nur an der eigenen Uni, sondern auch bundes-und deutschlandweit. So kann man sich selber zuverlässig und objektiv innerhalb seines Studienfachs einschätzen lassen. Das Ganze läuft dabei anonym ab, damit der Datenschutz gewährleistet wird.

Eckdaten eingeben und komplette Übersicht erhalten

gradeviewLoggt man sich ein – entweder erstellt man ein neues Konto oder man meldetet sich ebenso komplikationslos mit seinem Facebook-Account an – dann präsentiert sich Gradeview in einem schnell zu überblickenden Layout. Der erste Schritt ist die Erstellung des eigenen Profils. Hiermit wird der Grundstein gelegt: Nachdem man Eckdaten wie Semsterzahl, Praktika und Auslandsaufenthalte angegeben hat, kümmert man sich direkt um seine Noten. So ist es sofort möglich, nach Semestern geordnet einen Notendurchschnitt errechnen zu lassen, komplett mit entsprechenden Credit Points.

Bei Gradeview werden sämtliche eingegebenen Daten statistisch erfasst und aufgerechnet, so dass man alles auf einen Blick hat. Geht man in die Übersicht, so findet man gleich die zu den eingegebenen Daten errechneten Statistiken und Grafiken. Da kann man schnell sehen, wo man im direkten Vergleich zu seinen Kommilitonen steht. In der Übersicht lassen sich nicht nur die eigenen Noten finden, sondern auch die Zahl seiner absolvierten Wochen von Praktika und Auslandsaufenthalten. Angaben, die auch wichtig für die nächste interessante Funktion von Gradeview sind: Die Jobbörse.

 Mit einer übersichtlichen Vorauswahl den passenden Job finden

Hier werden passende Stellen- und Praktikumsangebote eingeholt, abhängig von den persönlichen beruflichen Vorerfahrungen. Dabei werden Anzeigen aus ganz Deutschland berücksichtigt. Das Besondere daran ist, dass die Stellenangebote von Firmen eingeholt werden, die Gradeview für sich gewinnen konnte und ihre Vakanzen hier extra zur Verfügung stellen. So hat man gleich einen ganzen Stab an Unternehmen an der Hand, die für den jeweiligen Studiengang relevant sind. Große Unternehmen wie die Hypovereinsbank finden sich dabei ebenso wie kleinere Unternehmen, z.B. 4process (25 Mitarbeiter). Hier wird dem Studenten abgenommen, was bei der Stellensuche die meiste Zeit einnimmt: Das Wühlen durch die verschiedensten Jobportale, die oft unübersichtlich sind und zudem auch nicht die Qualifikationen des Suchenden berücksichtigen.

Bei Gradeview ist das nicht der Fall, da es hier eine Vorauswahl trifft, die den Angaben des jeweiligen Studenten angepasst ist. Kriterien wie Studiengang, Studienfortschritt, Note, Dauer & Anzahl von Praxis- und Auslandserfahrung kommen hier zum Einsatz. Basierend darauf wird es dem Nutzer viel leichter macht, die passende Stelle zu finden. Gradeview nimmt auch hier den User an die Hand und hebt besonders interessante Angebote hervor. Diese wirklich interessante Funktion kann dem einzelnen Nutzer sicherlich nicht die selbstständige Karriereplanung abnehmen, soll es aber auch gar nicht. Viel mehr wird der mühsame und oft unübersichtliche Prozess der Stellensuche erleichtert. Gerade am Anfang ist das eine enorme Hilfe. Auf diese Weise bietet Gradeview nicht nur die Chance, sich miteinander zu vergleichen, sondern blickt auch nach vorne. Es gibt eben ein Leben nach dem Studium und hiermit soll der Einstieg erleichtert werden.

Anonym vergleichen und einen guten Überblick bekommen

Gradeview ist nicht nur interessant, um seine Noten zu vergleichen, sondern man auch gleichzeitig seinen weiteren Studienverlauf planen. Wieviele Credit Points brauche ich noch, um mein Ziel nach meinen Vorstellungen zu erreichen? Wie muss ich die nächsten Semester gestalten? Mit dem angebotenen Rückwärtsrechner kann man mit verschiedenen Szenarien spielen und ausprobieren, was man noch leisten muss, um den gewünschten Abschluss zu erreichen.

Die Möglichkeit, sich mit seinen Mitstudenten zu vergleichen, ist der große Anreiz von Gradeview. Dies ist allerdings nur sinnvoll, wenn es möglichst viele Nutzer in dem selben Studienfach gibt. Gradeview macht keinen Unterschied, welche Fächer man studiert, ob BWLer oder Geisteswissenschaftler, diese Webapp ist für jeden interessant. Aber da der Vergleich unter den Kommilitonen am besten funktioniert, je mehr sich anmelden, kann es bei exotischeren Studienfächern schon mal knapp werden. Denn bei eher wenigen Studienkollegen ist es schwierig, repräsentative Vergleiche ziehen zu können. Noch sind die im Vorteil, die beliebte Studiengänge belegt haben. Da sich aber täglich an die 200 neue User bei Gradeview registrieren, muss man sich hier nur wenige Sorgen machen, das man mit seinem Ausnahmefach lange alleine bleibt.

Mit dem Vergleichen auf Gradeview ist es wie auf anderen Gebieten auch: Mit einem objektiven Auge genossen ist es durchaus sinnvoll und macht es dem Studenten einfacher, sich und seine Leistungen im großen Gesamtbild einzuordnen.

Fazit: WebApp mit großer Benutzerfreundlichkeit und Potenzial

Gradeview zeichnet sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit aus und dadurch, dass es den Bedürfnissen der Studierenden gerecht wird. Hier kann man deutlich merken, dass die Gründer sich bestens mit den Nöten der Studenten auskennen und wissen, wie schnell der Leistungsdruck überhand nimmt. Hiermit bietet Gradeview eine gute Orientierung wenn es um Noten und Bewerbungen geht, in dem es sich so weit wie möglich an den individuellen Studenten anpasst und ihm so gut es geht bei der Organisation von Studium und Karriere assistiert. Insgesamt macht es Gradeview einem denkbar einfach, ihm eine Chance zu geben. Die Registrierung geht schnell und schmerzlos und ist zusammen mit der Nutzung auch noch kostenlos.

Alles in allem ist diese WebApp sehr vielversprechend und hat das Potential, sich als wertvolles Hilfsmittel für die Studienzeit zu etablieren. Wenn es darum geht, sich eine Übersicht über den eigenen Leistungsverlauf zu verschaffen und zudem noch seine berufliche Zukunft zu planen, vereint Gradeview die besten Mittel, um den ewigen Begleitern Leistungsdruck und Zukunftsangst Herr zu werden.

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