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Sichere Rechtschreibung und ein klarer Schreibstil werden heute in fast allen Berufen erwartet, nicht nur im Kundenkontakt. Der Fernkurs „Deutsch mit Literaturkunde“ des Instituts für Lernsysteme (ILS) verbindet dieses praktische Ziel mit einem zweiten: einem Überblick über die deutsche Literaturgeschichte und der Fähigkeit, literarische Texte zu erschließen.
Der Lehrgang gliedert sich in drei Teile — Deutsche Grammatik, Deutsche Stilkunde und Deutsche Literaturkunde. Vermittelt wird der Stoff über Studienhefte, ergänzt durch Begleitlektüren und die Betreuung durch einen persönlichen Fernlehrer. Wie bei Fernlehrgängen üblich lässt sich der Kurs vier Wochen unverbindlich testen.
Details zum Fernkurs Deutsch mit Literaturkunde
| Voraussetzungen | Vorausgesetzt wird mindestens ein Hauptschulabschluss. Darüber hinaus sollten Sie Interesse an der deutschen Sprache und an Literatur mitbringen — die elf Begleitlektüren wollen tatsächlich gelesen werden. |
| Lerninhalte | Die Inhalte werden in insgesamt 21 Studienheften vermittelt, die nach Hause geliefert werden. Dazu kommen ein Wörterbuch der Rechtschreibung und elf Begleitlektüren.
Mit einem Internetzugang können Sie zusätzlich das Online-Studienzentrum nutzen, das aktuelle Informationen und einen Austausch zum Lehrgang bietet. Ein persönlicher Fernlehrer ist per Telefon, Post und E-Mail erreichbar. Der Lehrgang gliedert sich in drei Teile:
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| Studiendauer | Die Regelstudienzeit beträgt zwölf Monate bei etwa acht Arbeitsstunden pro Woche. Sie kann um bis zu sechs Monate überschritten werden. Wer mehr Zeit investiert, ist entsprechend schneller fertig. |
| Abschluss | Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Abschlusszeugnis des ILS. Es handelt sich um ein Institutszeugnis. Der Lehrgang selbst ist als entgeltlicher Fernunterricht staatlich zugelassen — das betrifft den Kurs, nicht den Titel. |
| Weblink | ILS – Institut für Lernsysteme |
Zugelassener Lehrgang, kein staatlicher Abschluss
Fernlehrgänge, die gegen Entgelt angeboten werden und auf ein Lernziel hinführen, müssen in Deutschland zugelassen sein. Zuständig ist die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht in Köln. Geprüft werden Lehrmaterial, Betreuungskonzept und Werbeaussagen.
Häufig wird daraus in Werbetexten ein „staatlich geprüfter Abschluss“ gemacht. Das ist falsch. Geprüft und zugelassen wird der Lehrgang; das Abschlusszeugnis bleibt ein Nachweis des Instituts. Für Bewerbungen ist es trotzdem verwertbar — es belegt, dass Sie über ein Jahr hinweg eigenständig gearbeitet und Einsendeaufgaben bestanden haben.
Welche Regeln der Kurs vermittelt
Grundlage jeder Rechtschreibvermittlung ist das amtliche Regelwerk, das vom Rat für deutsche Rechtschreibung betreut wird. Der Rat besteht seit 2004, beobachtet den tatsächlichen Schreibgebrauch und schlägt Anpassungen vor, die anschließend amtlich in Kraft gesetzt werden.
Praktisch heißt das: Bei einigen Wörtern sind mehrere Schreibungen zulässig. Der Kurs vermittelt die Regeln, die Entscheidung für eine Variante treffen Sie oder Ihr Arbeitgeber. Wichtig ist die Konsequenz innerhalb eines Textes — dort fallen Abweichungen zuerst auf.
Für wen sich der Lehrgang eignet
Sinnvoll ist der Kurs für zwei Gruppen. Erstens für Berufstätige, die viel schreiben und ihre Texte verlässlicher machen wollen, ohne sich auf Korrekturprogramme zu verlassen. Zweitens für alle, die Literatur systematisch nachholen möchten — als Vorbereitung auf ein geisteswissenschaftliches Studium, auf eine externe Prüfung oder aus eigenem Interesse.
Wenn Sie ausschließlich Rechtschreibung und Stil brauchen, ist der schlankere Lehrgang Deutsch die günstigere Wahl; er kommt ohne den Literaturteil aus. Wer den Schwerpunkt auf Korrespondenz und Berufskommunikation legen will, sollte Gutes Deutsch in Beruf und Alltag vergleichen. Für Schülerinnen und Schüler, die konkrete Lücken schließen müssen, ist dagegen individuelle Nachhilfe der direktere Weg.
Zwölf Monate realistisch planen
Acht Wochenstunden über ein Jahr sind neben einer Vollzeitstelle ambitioniert, besonders weil die Begleitlektüren Zeit kosten. Wer den Kurs als Nebenbei-Projekt anlegt, sollte die mögliche Verlängerung um sechs Monate von vornherein einkalkulieren. Hilfreich ist, Lesezeiten und Bearbeitungszeiten für Einsendeaufgaben getrennt zu planen: Die Lektüre lässt sich in Wartezeiten unterbringen, die schriftlichen Aufgaben nicht.
Wie sich solche Lernphasen dauerhaft in den Alltag einbauen lassen, ohne dass sie nach acht Wochen einschlafen, beschreibt der Beitrag zum berufsbegleitenden Weiterbilden. Wer parallel eine zweite Sprache ausbauen will, findet im Text zu Englisch für den Beruf vergleichbare Überlegungen zum Zeitbudget.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich literarische Vorkenntnisse?
Nein. Der Literaturteil beginnt mit einem Überblick über die Epochen. Erwartet wird die Bereitschaft, die Begleitlektüren tatsächlich zu lesen — ohne sie bleibt der dritte Kursteil abstrakt.
Worin unterscheidet sich der Kurs vom Lehrgang „Deutsch“?
Der Lehrgang „Deutsch“ konzentriert sich auf Rechtschreibung, Wort- und Satzlehre sowie Stil- und Aufsatzlehre und ist kürzer angelegt. „Deutsch mit Literaturkunde“ ergänzt diesen Stoff um Literaturgeschichte und Werkerörterung.
Ist das Abschlusszeugnis staatlich anerkannt?
Der Lehrgang ist staatlich zugelassen, das Zeugnis ist ein Institutszeugnis. Einen staatlich geregelten Titel oder Schulabschluss erwerben Sie damit nicht.
Kann ich den Kurs vorab testen?
Ja, ein vierwöchiger Testzeitraum ist vorgesehen. Entscheiden Sie sich in dieser Zeit gegen den Lehrgang, entstehen keine Kosten. Die genauen Bedingungen stehen in den Vertragsunterlagen.
Was kostet der Lehrgang?
Die aktuellen Gebühren nennt der Anbieter im Studienführer; abgerechnet wird in der Regel monatlich. Da Preise sich ändern, sollten Sie sie unmittelbar vor der Anmeldung prüfen.





